„Das fühlt sich an, wie vor aller Welt die Hosen runterzulassen!“. Dieser Spruch kam gestern von einer Kundin im Live Call meiner Business Mentoring Gruppe. Es ist der Moment, wo ich als Business Mentorin innerlich schmunzle. Denn dann weiß ich: Jetzt ist sie bereit.
Und tatsächlich war sie nicht die einzige und so habe ich die Gelegenheit genutzt, meinen Kunden ordentlich in den Hintern getreten. Warum?

Sie haben allesamt in den letzten Monaten ein wunderbares Fundament für ihr Business gelegt: Wir haben gemeinsam eine klare Positionierung herausgearbeitet, den Wunschkunden definiert, die Angebotspakete erstellt und die Webseite clever aufgebaut.

Es ist also alles bereit, um so richtig loszulegen. Um sichtbar zu werden und Kunden zu gewinnen.

Doch genau das versuchen einige zu vermeiden. Sie verzetteln sich in technischen Details, konsumieren ein Webinar nach dem anderen oder werden einfach krank. Alles nur, um weiterhin im stillen Kämmerlein vor sich hin wursteln zu können. Als Business Mentorin lasse ich das natürlich nicht durchgehen ;).

Denn das Sichtbarwerden ist eine der größten Herausforderungen beim Aufbau einer Selbstständigkeit (und auch später noch). Es ist der große Schritt, der dein Business wirklich real macht, denn dein Business lebt von der Arbeit mit deinen Kunden und die wiederum können dich nur finden, wenn du dich zeigst.

Tatsächlich ist es nicht nur ein Schritt, sondern ein fortwährender Prozess, in dem du Stück für Stück immer mehr Reichweite erlangst.

Die Veröffentlichung der eigenen Webseite ist für viele die erste große Hürde. Doch es folgen weitere: die ersten Vorträge halten, die ersten Facebook Live Videos veröffentlichen, die ersten Newsletter versenden (die du bitte niemals „Newsletter“ nennst!). Und jeder dieser Schritte versetzt dich schon beim bloßen Gedanken daran in Panik. „It scares the shit out of you“, würde man im Englischen sagen. ?
Ich persönlich arbeite permanent daran, mehr Sichtbarkeit zu ertragen. Denn dein Business kann nur wachsen und sich entfalten (für mich persönlich viel wichtiger als das Wachsen), wenn du bereit bist, von mehr und mehr Menschen gesehen zu werden. Und das war und ist auch für mich eine große Herausforderung. Denn ich bin weder die geborene Rampensau noch habe ich ein starkes Bedürfnis danach, mich und mein Privatleben zur Schau zu stellen.
Doch ich habe nicht nur gelernt, die Angst vor dem Sich-Zeigen zu überwinden. Es macht mir inzwischen sogar richtig Spaß (auch, wenn es teilweise immer noch aufregend ist und ich sehr selbstkritisch mit mir bin)!

Drum verrate ich dir, wie ich das Sichtbarwerden überlebt habe:

#1: Die Matrix aufbauen

Das ist das A und O!!! Gesehen werden ist ein Muskel, den man trainieren kann. Und wenn du ein Business aufbauen willst, musst du diesen Muskel auf Schwarzenegger-Niveau bringen. Und das geht so:
Was tatsächlich in deinem Körper passiert, wenn du dich zeigst (oder dir vorstellst, es zu tun), ist etwas sehr Sonderbares. Es baut sich nämlich eine gewisse Intensität auf. Du verspürst möglicherweise ein Kribbeln in deinem Brustkorb, aufsteigende Hitze, einen erhöhten Herzschlag oder ähnliches. Und das ist der Moment, wo die meisten Menschen zurückschrecken. Weil wir nicht gelernt haben, solch eine Intensität auszuhalten!
Dabei passiert gar nichts Schlimmes, es ist einfach nur eine ungewohnte Energie, die sich in unserem Körper bemerkbar macht. Mehr nicht. Du stirbst nicht an dieser Intensität. Aber du kannst lernen, sie auszuhalten. Und im Lauf der Zeit gewöhnst du dich so sehr daran, dass es gar nicht mehr intensiv ist (etwa so, wie dein Körper ein paar Tage braucht, um sich im Urlaub an höhere Temperaturen zu gewöhnen).

Diese Intensität zu halten, kannst du trainieren. Stelle dir vor, wie du von vielen Menschen gesehen wirst und spüre die Intensität. Atme und fühle. Mehr nicht. Sehr gut funktioniert das Ganze auch, wenn du in ein Café gehst und dich an eine Stelle stellst, wo jeder dich sehen kann. Dort bleibst du einfach für einige Minuten stehen und hältst es aus, gesehen zu werden.
Durch diese Übungen baust du die Matrix für Sichtbarkeit auf. Tue es oft und regelmäßig. Umso schneller wirst du Ergebnisse (= mehr Anfragen) im Außen sehen.

#2: Lerne, Bewertungen richtig zu deuten

Eigentlich geht’s ja nicht ums Gesehen werden, sondern um die Reaktionen, die kommen könnten: Neid, Unverständnis, Demütigung, Vorwürfe, Belustigung, Abwertung etc.. Und weil wir all das nicht abbekommen möchten, verstecken wir uns lieber hinter sicheren Mauern.
Doch was sind Bewertungen eigentlich?

Tatsächlich haben Bewertungen nie etwas mit uns zu tun. Sie zeigen lediglich, wo die andere Person gerade steht. Sie sind Ausdruck der Ängste, Unzulänglichkeiten und Unsicherheiten unseres Gegenübers.
Menschen, die neidisch sind, sind meist unzufrieden mit ihrem eigenen Leben.
Menschen, die uns warnen und sagen, dass das doch nicht funktionieren wird, projizieren ihre eigenen Ängste auf uns.
Menschen, die uns Vorwürfe machen versuchen, ihr eigenes Verletzt-Sein und ihre Ängste zu kaschieren.

Wenn du das einmal verstanden hast, brauchst du keine Angst mehr vor Bewertungen haben. Denn sie haben nichts mit dir zu tun, sondern triggern nur die Themen der anderen Person. Und die darfst du ihr überlassen.

#3 Den Prozess verstehen

Kürzlich sagte eine Kundin, sie verstehe gar nicht, warum sie so viel Angst davor hat, ihre ersten Vorträge zur Kundengewinnung zu halten. Sie habe in ihrer früheren Anstellung so viele Firmenpräsentationen gehalten und das wäre nie ein Problem gewesen.
Doch mit dem eigenen Business sichtbar werden ist etwas völlig anderes. Du kannst dich nicht länger hinter dem Namen einer Firma oder einer anderen Person verstecken. Du zeigst dich als 100 Prozent Du. Und damit betrittst du völlig neues Terrain. Du tust etwas, was du noch nie getan hast und das macht Angst.

Es ist sehr wichtig, das zu verstehen: Jedes Mal, wenn du Neuland betrittst, hast du Angst. Das ist absolut normal und natürlich. Es gehört zum Prozess deines persönlichen Wachstums dazu.
Ohne Angst keine Entwicklung. Mach dir das klar, dann weißt du, dass Angst ein gutes Zeichen ist. Und dann tust du es trotzdem.
Sichtbar zu werden ist eine Entscheidung. Du kannst es ewig aufschieben und tausend Gründe finden, warum es jetzt noch nicht geht.
Oder du tust es einfach und fragst dich hinterher, warum du eigentlich so viel Angst davor hattest. Denn der Lohn der Sichtbarkeit ist Freude, Dankbarkeit und Wertschätzung. Da draußen gibt es Menschen, die warten genau auf dich! Doch welcher Beitrag du für sie bist erfährst du erst, wenn du bereit bist, von ihnen gesehen zu werden.

So ging es zum Beispiel einigen meiner Kunden, nachdem sie die Angst überwunden hatten:

Tue es jetzt. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt.

Alles ist möglich. Auch für dich.

Herzlichst,

 

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