‚Nichts wird mehr so sein wie vorher‘. Diesen Satz haben wir schon zu Beginn dieser Krise erstaunlich häufig vernommen und je länger diese Groteske inszeniert wird, umso zahlreicher werden die Stimmen derer, die gar nicht mehr zurück wollen in die alte Realität.

Stellt sich also die Frage: Wenn nicht zurück, wohin dann?

Tagtäglich kommen neue Unwahrheiten, Willkürlichkeiten, Verstrickungen und Vertuschungen ans Licht und immer mehr Menschen sind bereit, hinzuschauen. Ich prophezeie, dass uns eine nie da gewesene Welle an Enthüllungen und Coming-Outs bevorsteht, die unzählige Menschen in ihrem bisherigen Weltbild zutiefst erschüttern und schockieren wird.

 

Sind all diese Entgleisungen neu?

Natürlich nicht. Sie brodeln und stinken bereits seit Jahrzehnten, zum Teil gar seit Jahrhunderten vor sich hin. Unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit, die sich bislang in der Komfortzone der Ignoranz gesuhlt hat. Und zwar aus gutem Grund: Es ist bequem, wegzuschauen.

Sowohl, was die Leichen im eigenen Keller betrifft, als auch die des Nachbarn und der Obrigkeit. Soll heißen: Mindestens unbewusst spüren die Menschen, dass beim Fingerzeig auf andere immer drei Finger auf einen selbst gerichtet sind. Ein Grund für die Leugnung der zum Teil sehr offensichtlichen Haarsträublichkeiten liegt also darin, dass man es tunlichst vermieden hat, sich mit den Schattenaspekten des menschlichen Daseins auseinanderzusetzen.

Darüber hinaus jedoch gibt es einen viel gewichtigeren Grund dafür, dass sich über lange Zeit hinweg ein tiefes Geflecht aus Machtmissbrauch auf allen Ebenen ausbilden konnte:

 

Unsere fundamentale Unfähigkeit, Verantwortung zu übernehmen.

Wir leben in einer Gesellschaftsform, die geprägt ist von Hierarchien und Autoritätsgehorsam. Wir dulden nicht nur, nein wir fordern sogar, dass andere Menschen für uns entscheiden! Weil es bequem ist. Und von Generation zu Generation wachsen wir immer tiefer in dieses System hinein, wo uns durch feste Strukturen, Vorgaben, Normen und Gesetze aufgezeigt wird, wie es zu laufen hat, was gut und richtig ist und welchen Weg man als braver Bürger beschreiten sollte.

Kaum in dieser Welt angekommen, wurde schon exakt für uns festgelegt, wann welche Untersuchung zu unserem höchsten Wohl ist und welche Impfungen wir brauchen, um nicht von Killer-Krankheiten dahingerafft zu werden.

Wir werden früh drauf getrimmt, unseren Reifegrad an der Erreichung der nächsten Ausbildungsstufe festzumachen und sind stolz darauf, mit drei endlich Kindergartenkind zu sein und mit sechs schließlich die Schulreife erlangt zu haben. Zum Ende der Grundschule haben wir dann kurzzeitig eine scheinbare Wahl über den weiteren Ausbildungsweg, der jedoch in der Praxis zumeist selbstredend durch die Noten vorgegeben wird. Denn warst du lieber mit Malen, Turnen, Tanzen oder Naturerkundungen beschäftigt, kannst du schlicht und ergreifend nicht die vorgegebene Eignung für eine ‚höhere‘ Ausbildung vorweisen.

Und so zieht sich die klare Kategorisierung von Fähigkeiten und Kompetenzen durch bis ins Erwachsenenalter, wo sich längst die Spreu (Außenseiter, Lebenskünstler, Schulabbrecher, Weltenbummler etc.) vom Weizen (High Performer, Überflieger, Schlauerle, Streberlein, Arbeitstier) getrennt hat.

Auch um deine Sicherheit brauchst du dich nicht selbst zu kümmern, denn es wird dir vorgeschrieben, welche Versicherungen du abzuschließen hast oder welche Vorsorgeuntersuchungen in welchem Zeitraum wichtig für dich sind.

Das Regelwerk an Gesetzen und Verordnungen ist garantiert so kompliziert und undurchsichtig gestaltet, dass du selbst beim besten Willen kaum mehr durchblicken kannst und einen ernannten Experten brauchst, der dich berät.

Und so weiter und so weiter.

Spätestens mit 20 hast du erstens kapiert, dass deine persönliche Freiheit an viele ‚Abers‘ geknüpft ist und hast dich zweitens daran gewöhnt, andere die Entscheidungen treffen zu lassen.

 

Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat,
aber das Denken anderen überlässt?

~ Ernst R. Hauschka

 

Diese Unfähigkeit, selbst Verantwortung für sich und sein Leben zu übernehmen, ist der Nährboden für beinahe alle Missstände, die wir in diesen Tagen so geballt vor Augen geführt bekommen. Denn, wenn ich Angst davor habe, selbst Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen zu müssen, schiebe ich den schwarzen Peter lieber anderen zu und nehme in Kauf, dass sie ihre eigenen Interessen in den Vordergrund stellen, solange ich selbst einigermaßen in Ruhe gelassen werde.

Und um diesen Kuhhandel nicht zu gefährden, muss ich all das verdrängen, was meinen persönlichen Werten oder meinem Sinn für Gerechtigkeit widerspricht.

Diese Form der Machtumverteilung von den zahlreichen Individuen einer Gesellschaft hin zu einer Handvoll ‚Auserkorener‘ (die natürlich nur in den seltensten Fällen wirklich vom Volk direkt bestimmt wurden; im Rahmen einer Pseudo-Demokratie, die eine Volksvertretung vorgaukelt, die niemals wirklich beabsichtigt war) führt zu einer Konzentration und damit Vervielfachung der Macht bei einigen Wenigen. Und das nicht nur im politischen, sondern auch im gesundheitlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereich.

An dieser Stelle trifft man meist auf das Argument, dass es uns im deutschsprachigen Raum doch so viel besser ginge, als dem Rest der Welt und man dafür dankbar sein solle, dass man nicht in einer Diktatur oder Ähnlichem lebe. Würde diesem Todschlagargument Rechnung getragen, wäre es mit jeglicher menschlichen Weiterentwicklung dahin. Denn objektiv betrachtet, geht es uns tatsächlich in vielen Bereichen besser als jemals zuvor – kaum jemand von uns möchte wohl fließendes Wasser, Strom, Autos oder das Internet missen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass damit nicht neue Herausforderungen verbunden sind und wir es tatenlos bis ans Ende der Menschheit beim Status Quo belassen sollten.

Wie auch immer unsere künftigen Strukturen in Gesellschaft und Wirtschaft aussehen sollen – aus meiner Sicht braucht es komplett neue, flexible und nicht-lineare Möglichkeiten. Eines ist klar: Mittelfristig werden wir keinerlei Verbesserung erreichen, wenn wir in den nächsten Monaten und Jahren lediglich versuchen, den Sumpf trocken zu legen und einzelne Personen für ihre jeweiligen Verfehlungen zur Rechenschaft ziehen.

Vielmehr braucht es eine grundlegende Selbst-Ermächtigung weiter Teile der Bevölkerung. An deren oberster Stelle steht die Bereitschaft und die Fähigkeit, selbst Verantwortung zu übernehmen.

Wir müssen uns also entscheiden, ob wir weiterhin in der Bequemlichkeit leben und unsere ureigene Macht abgeben wollen oder, ob wir uns selbst ermächtigen, in eine bewusste, erwachsene Verantwortlichkeit hineinzuwachsen.

 

Wie Individualismus dem Gemeinwohl dient

Es heißt so oft, wir wären zu einer Gesellschaft der Individualisten und damit der Egoisten verkommen.

Doch das Gegenteil ist der Fall: Gerade, weil wir solch einer enormen Gleichschaltung unterliegen, schlägt unser natürlicher Drang nach persönlicher Entfaltung in den wenigen verbliebenen Lücken manchmal ins Extrem aus. Weil wir in so vielen Bereichen bevormundet und zur Konformität genötigt werden, setzen wir an anderer Stelle zum Befreiungsschlag an und versuchen, unsere Freiheit im Beziehungsleben, der Freizeitgestaltung, der Musik oder der Mode zurück zu erobern.

Dabei könnte das Ausleben persönlicher Individualität uns alle enorm weiterbringen – wenn sie im ursprünglichen Wortsinn (‚Summe der Eigenschaften, Merkmale, die die Besonderheit eines Menschen ausmachen‘) und aus der tiefen Verankerung im eigenen Sein gelebt wird.

Das würde nämlich bedeuten, dass wir alle wieder an unsere ureigene innere Weisheit und Intelligenz angebunden wären. Und in jedem Moment individuelle, intuitive Entscheidungen treffen würden, anstatt uns an rigide Vorsätze, Gewohnheiten oder gar Dogmen zu klammern.

Unsere authentische innere Stimme ist keineswegs ein persönliches Zufallsprodukt. Sie ist vielmehr Ausdruck einer höheren Intelligenz, die dem Gesamtorganismus ‚Menschheit‘ innewohnt. Es ist kein Fehltritt des Schöpfers, dass wir alle so unterschiedlich sind, was die Dinge nur scheinbar kompliziert macht. Genau wie ein menschlicher Körper aus unzähligen völlig verschiedenen Einzelzellen zusammengesetzt ist, bilden wir auch als Menschen einen organischen Gesamtverbund. Und genau wie ein Erythrozyt nicht mehr oder weniger wichtig ist als eine Herzmuskelzelle, ein Neuron im Gehirn oder eine Hautzelle am linken kleinen Zeh, genauso entsteht erst durch die Unterschiedlichkeit von uns Menschen ein funktionierender, lebendiger und sich entwickelnder Gesamtorganismus.

Ein Schwarm Fische oder Vögel überlebt und harmoniert nur deshalb, weil alle Mitglieder miteinander in Verbindung stehen und an eine Art Schwarmintelligenz angeschlossen sind, die sie in jedem Moment wissen lässt, was der Einzelne jetzt genau zu tun hat – zum Wohle des Ganzen. Dabei kann jeder einzelne Teil aus seiner Position heraus niemals das gesamte Gebilde sehen. Er muss also seinem innersten Impuls vertrauen und ihm blind folgen.

Wenn du also wieder Zugang zu deiner Intuition hast, bist du damit automatisch an eine höhere Intelligenz angebunden. ‚Höher‘ bedeutet in diesem Fall, dass diese Intelligenz ein umfassenderes Verständnis dessen hat, was gerade passiert und was gebraucht wird. Es beinhaltet auch ein Wissen über die Zukunft, darüber, wohin der gesamte Organismus sich bewegt und, was es dafür braucht.

Nur kannst du das als Individuum in den meisten Fällen nicht erfassen. Du musst also darauf vertrauen, dass das, was sich jetzt gerade richtig und stimmig anfühlt – aus welchen Gründen auch immer – tatsächlich jetzt genau das ist, was du und alle anderen von dir in diesem Moment brauchen.

Diese Perspektive setzt somit jegliche Form von Konzepten, Vorsätzen und Schlussfolgerungen außer Kraft. Denn während es möglicherweise heute richtig ist, nur frische Säfte zu trinken, braucht dein Körper morgen vielleicht ein üppiges Omelett. Während es gestern konstruktiv war, ohne Maske zum Einkaufen zu gehen, kann es heute Verbundenheit und Verständnis generieren, sich absolut regelkonform zu verhalten. Während letzte Woche ein Gespräch mit deiner Freundin genau den richtigen Impuls gebracht hat, kann es dich diese Woche komplett verwirren. Während es beim letzten Mal hilfreich war, eine Tablette gegen die Kopfschmerzen zu nehmen, kann die gleiche Vorgehensweise diesmal zu Übelkeit und Schwindel führen.

Mit anderen Worten: Die Anbindung an diese höhere Intelligenz funktioniert immer nur im jeweiligen Moment und du solltest dich davor hüten, aus der Vergangenheit Schlussfolgerungen für die Zukunft zu ziehen.

Das kompromisslose Leben der eigenen, intuitiven Individualität würde aber auch ganz automatisch dafür sorgen, dass immer genau das passiert, was für den Einzelnen sowie für das Kollektiv gerade richtig ist.

Es würde beispielsweise zu jedem Zeitpunkt genau die jeweils richtige Anzahl an Menschen geben, die durch aktive Tätigkeiten Dinge voranbringen, welche, die durch Pause und Erholung das kollektive Feld beruhigen und erden. Einige, die durch Experimente Innovation bewirken oder andere, die durch gelebte Kreativität Freunde und Genuss bringen.

Die universelle Intelligenz sorgt dafür, dass genau das, was für das Individuum gerade richtig und stimmig ist, gleichzeitig auch dem Gesamtorganismus guttut.

Bei all den unzähligen Fragezeichen, die wir gerade im Bezug auf die Zukunft haben, bin ich persönlich zutiefst davon überzeugt, dass eine Ausrichtung auf die individuelle Authentizität absolut notwendig und essenziell ist, wenn wir eine wirklich menschliche, friedliche und intelligente Form des Zusammenlebens gestalten wollen.

 

Radikaler Mut als Schlüssel

Der Weg dorthin geht nur durch die Angst. Denn das Nadelöhr, das wir in diesem Prozess passieren müssen, besteht aus der sehr tief sitzenden Furcht, verurteilt oder abgelehnt zu werden, wenn wir nicht den Erwartungen anderer entsprechen. Unterm Strich treffen wir also auf die Angst, alleine zu sein, wenn wir wirklich authentisch sind.

Doch das Erfolgsrezept für das Funktionieren und Sichentwickeln eines lebendigen Organismus besteht eben genau darin, dass nicht alle gleichzeitig dasselbe tun. Mit anderen Worten: Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass deine Aufgabe oftmals genau darin besteht, nicht das zu tun, was bereits alle anderen tun.

Mache auch das nicht zu einer Regel, aber wundere dich nicht, wenn deine innere Stimme konträr zu dem Verhalten der anderen verläuft.

Wenn alle laut sind, kann deine Aufgabe das stille Raumhalten im Hintergrund sein.

Wenn alle leise sind, bist du möglicherweise dran, auf den Tisch zu hauen.

Wenn alle rennen, sollst du eventuell ruhen.

Denke daran, dass es im großen Ganzen immer um Balance geht! Und die besteht nicht nur aus zwei Seiten, sondern aus einem komplexen Geflecht verschiedenster Impulse.

 

Eigenverantwortung ist das Fundament

All das kannst du nur umsetzen, wenn du bereit bist, die volle Verantwortung für dich und dein Leben zu übernehmen. Mit allen Konsequenzen (aber hey, das Thema mit der Sicherheit hatten wir ja schon ;-)).

Denn es bedeutet am Ende des Tages niemandem mehr zu vertrauen als dir selbst. Keinem sogenannten Experten – und mag er noch so ausgezeichnet sein.

So kann es sein, dass du dich bei einer bestimmten Diagnose gegen die allgemein anerkannte und/oder vom Arzt vorgeschlagene Therapie entscheidest oder gar nicht erst einen Arzt aufsuchst, sondern dem Prozess deines Körpers vertraust.

Es kann heißen, den Fragebogen für die Betriebsprüfung durch die Rentenversicherung alleine auszufüllen, obwohl alle Experten dir raten, unbedingt einen Anwalt zu Rate zu ziehen.

Möglicherweise bedeutet es, dich auf das Abenteuer Homeschooling deiner Kinder einzulassen, obwohl du noch nie in deinem Leben unterrichtet hast und dein Verstand dir immer wieder Zweifel einflößt.

Vielleicht heißt es, einen Job, eine Wohnung oder eine Beziehung aufzugeben, obwohl alle anderen der Meinung sind, du hättest keinen Grund zu jammern. Oder andersherum, einem scheinbaren Scherbenhaufen treu zu bleiben, weil dein Gefühl dir sagt, dass du trotz aller Widersprüchlichkeiten am richtigen Platz bist.

Manchmal bedeutet es auch aufzufallen. Bewusst aus der Reihe zu tanzen oder gar Regeln zu brechen. Nicht aus Egoismus oder Provokation heraus, sondern weil es deiner innersten Wahrheit entspricht.

Unterm Strich setzt es voraus, dass du dich selbst informierst und nicht alles einfach abkaufst, was sogenannte Experten dir erzählen. Und, dass du dein Bauchgefühl zu deiner höchsten Entscheidungsinstanz machst.

 

Warum wir mehr Arschengel brauchen

Wenn du diese Vorgehensweise konsequent umsetzt, wird der Widerstand im Außen nicht lange auf sich warten lassen.

Wir Menschen haben noch nicht verstanden, dass Diamanten durch Reibung geschliffen werden. Wir denken, dass Störungen, Konflikte, Disharmonien oder Andersartigkeiten schlecht sind und versuchen, sie zu vermeiden oder zu bekämpfen.

Tatsächlich jedoch bringen diese Erscheinungen sehr viel Energie mit sich, die der Treibstoff für unsere Weiterentwicklung sein können – wenn wir es zulassen.

Erlaube dir selbst, Arschengel für andere zu sein. Du bist nicht für die Emotionen anderer Menschen und ihre Reaktionen auf dich verantwortlich. Konfrontiere sie mit ihrer Angst, indem du dich von deiner eigenen Angst nicht ausbremsen lässt. Verschone sie nicht, wenn deine Wahrheit ihre Knöpfe drückt.

Und nimm andersherum die Einladung an, wenn du selbst getriggert wirst.

So funktioniert menschliche Entwicklung, diese Dynamik erlaubt allen Beteiligten über ihre bisherigen Begrenzungen hinauszuwachsen.

 

Beende das Schwarz-Weiß-Denken

Nichts und niemand auf dieser Welt ist ausschließlich gut oder schlecht. Alles und jeder hat seine lichten und seine dunklen Seiten. Jede neue Errungenschaft hat ihren Schatten.

Gerade in der momentanen Situation werden enorm viele Feindbilder geschaffen – von uns allen. Als ob irgendjemand alles falsch machen würde.

Doch das Leben ist nicht schwarz-weiß. Niemand hat nur Recht oder nur Unrecht. In jeder Lüge steckt ein Körnchen Wahrheit.

In dem Moment, wo wir etwas zur reinen Wahrheit erheben oder als Unwahrheit abstempeln, ersticken wir die Chance auf Wachstum und Lernen.

Lass uns nicht versuchen, die Komplexität des Lebens, bestimmter Sachverhalte oder Entwicklungen auf eine einfache Antwort zu reduzieren, nur, weil wir uns dann sicherer fühlen. Lass uns vielmehr lernen, mit dem Nichtwissen und der Unsicherheit umzugehen und geschmeidig mit dem Strom der ständigen Veränderung zu fließen.

‚Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.‘ – selten war die Empfehlung von Gandhi so relevant, wie in diesen Wochen.

Unser aller Shift in die volle Eigenverantwortung ist der ausreichende, aber notwendige Schritt, um die Voraussetzungen für eine neue, bessere, menschlichere Realität zu schaffen. 

Wir müssen jetzt nicht wissen, wie die neue Welt nach Corona aussehen soll. Aber wir können jetzt in uns das Fundament dafür legen, dass neue Strukturen darauf Halt finden können.

Der Rest bleibt der Alchemie der Metamorphose überlassen…

Herzlichst,