hochsensibel
Ich bin irritiert. Verwirrt. Immer wieder erzählen mir Frauen mit einer Mischung aus Stolz und Furcht, sie seien hochsensibel. Sie schauen mich dann mit großen Augen an und erwarten – ja was eigentlich? Mitgefühlt, Bedauern? Sie kleben sich das Label „hochsensibel“ so breit auf die Stirn, dass der Mensch dahinter schon kaum mehr sichtbar ist. Und erhoffen sich dadurch Erleichterung und Verständnis für all das, was scheinbar nicht stimmt mit ihnen.

Aber was soll das bringen?

95% meiner Kundinnen sind hochsensibel – ich auch. Für mich ist es völlig normal, eine (sehr) große Wahrnehmungsfähigkeit zu haben.

Die entscheidende Frage ist aus meiner Sicht: was machst du damit?

Versteh‘ mich nicht falsch. Natürlich ist es eine Erleichterung, wenn man nach Jahren des sich falsch Fühlens und der sozialen Zurückhaltung erfährt, dass es einen Grund für die permanente Reizüberflutung und Empfindlichkeit gibt und, dass man damit nicht alleine ist. Aber was dann?
In den meisten Büchern und Artikeln zum Thema Hochsensibilität wird zwar redlich versucht, dem ganzen eine positive Seite abzugewinnen. Aber die Quintessenz ist fast immer, dass es ein Manko ist, mit dem man einfach leben und sich abfinden muss. In Internetforen bestätigt man sich dann gegenseitig darin, dass große Menschenmassen eine Qual sind und „negative“ Menschen tunlichst zu meiden seien.

Aber ganz ehrlich: soll das wirklich alles sein?

Das ist ungefähr so, wie wenn du anfängst „an dir zu arbeiten“ (ein Muss – du bist ja noch nicht richtig!) und dann erfährst, dass all deine Probleme in deiner verkorksten Kindheit begründet sind. Weil deine Eltern sich haben scheiden lassen, dein Vater nie für dich da war, die Kinder in der Schule dich gemobbt haben etc., deswegen hast du jetzt Verlust-, Bindungs-, Existenz- noch eine Menge anderer Ängste und Macken.

Es ist ja schön und gut zu wissen, warum etwas ist wie es ist. Aber meine Frage lautet:
Was dann?

Wie kannst du als hochsensible Person ein richtig tolles Leben haben. Und vor allem: wie kannst du deine große Wahrnehmungsfähigkeit zu deinem Vorteil nutzen?

Die Natur ist doch nicht blöd. Sie lässt dich doch nicht Gedanken, Gefühle und Befindlichkeiten der ganzen Welt spüren, wenn das komplett nutzlos und nur eine Belastung wäre!

Also wie kannst du deine gigantischen Antennen sinnvoll ausrichten?

Ich geb‘ dir ein paar Beispiele von mir:
Ohne meine Wahrnehmungsfähigkeit wäre meine Arbeit ein Schatten ihrerselbst. In den Möglichkeiten-Gesprächen sind die Frauen perplex, wie klar ich die Dinge ausspreche und auf den Punkt bringe, obwohl wir zum ersten Mal miteinander zu tun haben. Coachings verlaufen viel effizienter, weil ich spüre, ob wir am Knackpunkt sind oder nicht und mir erlaube seltame Fragen, aus meiner Intuition heraus zu stellen, die dann völlig neue Türen öffnen. Meine Online-Programme leben davon, dass ich die Energie der Gruppe wahrnehme und anspreche, was es gerade braucht für den nächsten Quantensprung.

Aber auch privat verhilft meine Sensibilität mir zu viel mehr Klarheit: ich weiß, ob mein Gegenüber die Wahrheit sagt oder nicht. Ich spüre, wenn es einer Freundin nicht gut geht – sogar über die Ferne. Bei formellen Angelegenheiten tue ich mir leichter, weil ich weiß, was der Andere von mir hören möchte und genau das erzähle ich ihm, um zu bekommen, was ich will. Zum Auftanken suche ich gezielt die kraftvollsten Plätze in der Natur auf und freue mich, dass ich so viel „rein lassen“ kann.
Und so weiter.

Ich  möchte meine gigantische Wahrnehmungsfähgigkeit auf keine Fall missen. Sie ist ein riesiges Geschenk.

Wie kannst du deine hohe Sensibilität zu deinem Vorteil nutzen?
Wobei hilft sie dir?

Bleib nicht stehen bei der „Diagnose Hochsensibilität“. Geh‘ weiter. Es lohnt sich.

Herzlichst,
deine Carolin

 

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