Jahresrückblick

Diesen Artikel tippe ich in mein kleines, feines Notebook während ich in unserem zweiten Winter Free Flow Domizil in San Vito lo Capo, Sizilien gemütlich im Bett in die Decke gekuschelt bin. Mein Team habe ich für zwei Wochen in die Weihnachtsferien geschickt und auch ich genieße diese Zeit ohne Termine und Verpflichtungen sehr.

Die Weihnachtstage habe ich hier genutzt, um einfach mal GAR NICHTS zu tun. Schlafen, essen, bissl Pilates, Spazieren gehen und ganz viel in der Sonne sitzen.

Innehalten, reflektieren, wirken lassen.

Dazu eignet dieser Ort sich für mich wie kaum ein anderer, macht er doch meine persönliche Entwicklung und die meines Business besonders greifbar:
Vor genau vier Jahren waren wir schon einmal hier. Damals verbrachten wir während unserer VW Bus Europa-Tour 2,5 Monate hier auf der Insel.

Meine gerade mühsam angelaufene Coaching-Praxis hatte ich für die Reise stillgelegt und steckte innerlich voller großer Fragezeichen, wie es damit wohl weitergehen sollte. Denn es lief mehr schlecht als recht und obwohl ich bei weitem nicht ausgebucht war, hatte ich das Gefühl, mein Business (= meine Kunden) würde mich einschränken und meiner Freiheit berauben. Außerdem war ich wild entschlossen, nach der Reise endlich meinen Traum von einem Leben an den Bergen in die Tat umzusetzen (nur wohin es mich dafür verschlagen sollte, stand in den Sternen…).

Zudem plagten mich Zukunftsängste, denn ich zweifelte stark daran, überhaupt jemals solide auf eigenen Beinen stehen zu können (verrückt, wenn ich mich jetzt daran zurückerinnere!).
Selbst die Romantik unserer von vielen bewunderten Roadtrip-Zweisamkeit wurde viel zu oft von emotionalen Diskussionen und Streitereien überschattet (die wenig später auch zur Trennung führten…).

Es war also keine Übertreibung, mich als die personifizierte Verkörperung einer Suchenden zu beschreiben: ich suchte nach mir selbst, meinem Platz im Leben, einer Möglichkeit, beruflich erfüllt und erfolgreich zu sein sowie nach einem Weg, eine glückliche Beziehung zu führen.

All diese Erinnerungen begleiteten meinen persönlichen Jahresrückblick auf 2017 und machte mir einmal mehr bewusst, wieviel sich seitdem verändert hat!

Oftmals kann ich all das selbst kaum glauben. Es fühlt sich an, wie ein komplett anderes Leben.

Freiheit und Freizeit

Eine sehr entscheidende Sache ist jedoch damals gleich wie heute: mein enormer Drang nach Freiheit und draußen unterwegs sein (am liebsten an den schönsten Kletterfelsen dieser Welt – ja, ich bin ein Freak…). Deshalb zählte ich als erstes, wo und wie lange ich 2017 unterwegs war und siehe da, es kam eine beachtliche Liste zusammen.
In den letzten zwölf Monaten war ich für jeweils ein bis drei Wochen in der Türkei, in Andalusien, auf Mallorca, zweimal auf Kalymnos, auf Teneriffa und jetzt in Sizilien. Dazwischen mogelten sich 15 Ski-Tage auf den Pisten Tirols sowie einige Kletterkurztrips über’s Wochenende. Yeah! Da schlägt mein Outdoor- und Reiseherz höher :-).

Fazit #1: Die Einführung einer Free Flow Woche pro Monat hat absolut mein Herz erobert!

Diese Idee hatte ich von Shailia Stephens übernommen und sie hat mir echt den Arsch gerettet. Weil ich meine Arbeit so sehr liebe, vor Ideen übersprudle und einen unstillbaren Wissensdurst mit mir herumtrage, neige ich dazu, sehr viel zu arbeiten, wenn nichts anderes auf dem Plan steht (Freak eben…). Daher hat es sich als mega hilfreich erwiesen, jeden Monat mindestens eine freie Woche im Kalender zu blocken. Teilweise habe ich sie genutzt, um in den sonnigen Süden abzuhauen. Manchmal habe ich auch einfach zu Hause eine chillige Zeit genossen (ich wohne ja schließlich nicht zufällig in einer der beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands ?).

Und so kannst du dir denken, dass die Free Flow Wochen für 2018 schon längst im Kalender eingetragen sind.

Fazit #2: Die Vorteile des ortsunabhängigen Arbeiten wollen noch mehr genutzt werden!

Ich habe ein skuriles Bedürfnis nach Abwechslung und Konstanz (ich glaube, man kann das anhand meines Horoskops erklären, aber das hat mich, ehrlich gesagt, noch nie so wirklich interessiert…). Bei mir wirkt sich das so aus, dass ich recht häufig einen Tapetenwechsel brauche, aber es gleichzeitig sehr schätze, mich an den jeweiligen Aufenthaltsorten „zu Hause“ zu fühlen.

Daher bin ich sehr happy, dass sich im Herbst meine Kreation eines Zweitwohnsitzes mitten in München verwirklicht hat. Eine super Alternative zum Leben in der oberbayerischen Pampa!

Außerdem taugt es mir, einfach mal ein paar Wochen an einem anderen Ort zu leben und zu arbeiten. Deshalb werden die Auslandsaufenthalte in 2018 länger werden – der erste ist schon gebucht für April/Mai wieder auf der kleinen griechischen Insel, die mich einfach in Verzücken versetzt.

Umsatz und Kohle

Ein Blick auf die Zahlen verrät, dass ich meinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr knapp verdoppelt habe. In der Online-Welt, wo gerne mit explosionsartigem Umsatzwachstum geworben und angegeben wird, ist das vergleichsweise bescheiden. Dennoch entspricht es genau dem, was ich mir Anfang des Jahres vorgenommen hatte. In Kombination mit meiner vielen Freizeit spiegelt es ganz klar meine Prioritäten wieder: erst Zeit, dann Geld. An dieser Stelle bin ich ganz ehrlich wirklich dankbar, dass ich bei der Vergabe des „Ich definiere mich über meinen Umsatz“ – Gens wohl irgendwie gefehlt habe… O:)

Was ich aber auch nicht verheimlichen möchte ist, dass ich mir im Herbst eine ganze Zeit lang ziemlich viel Stress ums Thema Geld gemacht habe. Durch den steigenden Umsatz bin ich logischerweise inzwischen in den Spitzensteuersatz gerutscht, was zur Folge hat, dass 40 bis 45 Prozent meines Brutto-Umsatzes direkt in die Steuerrücklagen gehen. Das ist ein großer Batzen und diese Sümmchen haben bei mir ein hohes Schnappatmung-Auslösungs-Potential…. Außerdem habe ich mein Team auf zwischenzeitlich vier feste Mitglieder erweitert, was eben auch nochmal ganz neue finanzielle Verpflichtungen mit sich brachte. Da musste ich mehr als einmal tief in meine Werkzeugkiste greifen, um Anflüge von Panik gut zu überstehen ?.

Fazit #3: Die innere Arbeit zum Thema Finanzen ist und bleibt als Unternehmerin ein Muss und wird vermutlich nie aufhören!

Denn ein höheres Einkommen bringt Denk- und Verhaltensmuster rund ums Geld immer deutlicher zum Vorschein. Das jedenfalls ist meine Erfahrung.
Ich habe daher in den letzten Monaten sehr intensiv in diesem Bereich gearbeitet – mit mir selbst, aber auch mit verschiedenen Coaches und Mentoren. Abgesehen davon, dass es manchmal unglaublich ist, welch alte/banale Themen sich zeigen, macht es mir auch echt Spaß zu sehen und zu spüren, was sich durch das Anschauen und Auflösen verändert. Und ein bißchen bin ich darauf auch stolz. Denn so unbequem gerade dieses Thema manchmal ist, der Lohn der (inneren) Arbeit ist dann auch sehr deutlich schwarz auf weiß sichtbar. Vor zwei, drei Jahren hätte ich konstante fünfstellige Umsätze für mich nie für möglich gehalten…

Angebote und Arbeitsweise

In 2017 hat sich mein Umsatz ziemlich genau 50/50 auf Online-Kurse und 1:1 Coaching-Pakete aufgeteilt. In meinem Flagship-Mentoring-Programm Spread your Wings führe ich gerade 20 Männer und Frauen (Vorjahr: 13) über fünf Monate hinweg durch sehr tiefe Transformationen und Prozesse über ihre vermeintlichen Begrenzungen hinaus. Ich liebe diese Arbeit und noch mehr liebe ich es, die Veränderungen und Ergebnisse bei meinen Teilnehmern zu sehen.

In diesem Jahr hat erstmals Dana aus meinem Team (selbst eine ehemalige SYW-Flügelstreckerin ?) einige Coachings und Sessions übernommen und dafür fantastisches Feedback bekommen. Das war ein weiterer großer Schritt für uns beide und bietet einen tollen zusätzlichen Mehrwert für die Teilnehmer, die jetzt nicht nur meinen Senf auf’s Brot geschmiert bekommen, sondern Dana’s Köstlichkeiten als Zugabe erhalten ;-).

In der 1:1 Arbeit habe ich über’s Jahr hinweg kontinuierlich jeweils etwa 15 Menschen gleichzeitig begleitet und bin im Herbst damit ziemlich an mein Limit (bzw. darüber hinaus) gekommen. In Kombination mit den Möglichkeiten-Gesprächen, Bonus-Calls und Einarbeitung der neuen Team-Mitgliedern war mein Kalender so voll, dass ich erstens viel mehr gearbeitet habe, als mir eigentlich lieb ist (du erinnerst dich an den Freiheitsdrang…!) und zweitens blieb für viele andere Dinge kaum Zeit. Das Schreiben von Artikeln und Newslettern, die Umsetzung vieler meiner Ideen sowie die strategische Weiterentwicklung meines Business kamen für meinen Geschmack viel zu kurz. Dabei macht unter anderem das mir eigentlich so viel Spaß!

Fazit #4: Die 1:1 Arbeit wird deutlich reduziert und es braucht eine neue Angebotsstruktur!

Als erste Konsequenz habe ich zwei Dinge sofort umgesetzt:
Meine Einzelcoaching-Angebote habe ich drastisch gekürzt. Für die Persönlichkeitsentwicklungs-Themen gibt es ab 2018 vermehrt Gruppen-Mentoring Angebote wie YOU! und keine 1:1 Arbeit mehr. Das trifft sich insofern sehr gut, als dass sich bei dieser Arbeit die Unterstützung einer Gruppe in der Vergangenheit sowieso als mega wertvoll erwiesen hat und bei meinen Mentoring-Programmen immer dermaßen die Post abgeht, dass es absolut Sinn macht, diese Angebote auszuweiten.
Die exklusive Zusammenarbeit mit mir ist nur noch im Rahmen sehr begrenzter Plätze für VIP Halbtage sowie Business Mentoring möglich.

Außerdem habe ich mit Anja und Antje mein Team um zwei feinfühlige Power-Frauen erweitert und zeitgleich die Möglichkeiten Gespräche an Antje abgegeben. Das war eine sehr spontane Entscheidung (hey, wer hätte das gedacht?!) und fühlt sich super stimmig an. Antje kennt mich und meine Arbeit schon aus der Kundenperspektive und ist eine sehr einfühlsame Kommunikations-Expertin. Seit zwei Monaten führt sie nun die kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch mit Menschen, die sich für eine Zusammenarbeit mit mir interessieren. Sie hilft herauszufinden, ob ich die Richtige bin und wenn ja, welches meiner Angebote passend wäre. Was für ein Geschenk!

Und Anja ist schon nach kurzer Zeit gar nicht mehr wegzudenken: sie ist nicht nur die Technik-Queen im Team, sondern managt auch mit viel Begeisterung unseren Customer Support. Love it! Dafür hat Daniel unser Team verlassen und gibt jetzt Vollgas, um sein eigenes Ding zu machen. Damit waren auch für mich einige Learnings und Entwicklungsschritte verbunden.

Und so bin ich mega happy und dankbar, ein starkes Team für meine großen Vorhaben in 2018 an meiner Seite zu haben und mit drei wunderbaren Frauen zusammenarbeiten zu dürfen! (demnächst werde ich sie dir mal ausführlich vorstellen ;-))

Und dann war da noch folgende Erkenntnis:

Fazit #5: Ich brauche Unterstützung beim Sprung auf’s nächste (oder übernächste?) Business Level!

Und zwar von einer Person, die erstens viel Erfahrung mit der Strukturierung und Skalierung von Angeboten hat, die mir zweitens auf der persönlichen Ebene hilft, meine Blockaden und blinden Flecke aus dem Weg zu räumen und, die mich drittens ordentlich aus meiner Komfortzone heraus kickt.
Denn so ungern ich es zugebe: in 2017 saß ich im Bezug auf mein Business weitestgehend mitten im Wattebausch. Abgesehen von ein bisschen Preiserhöhung und Facebook Live Aufregung habe ich im Prinzip einfach weitergemacht wie zuvor – mit ein paar neuen Farbnuancen und etwas mehr Teilnehmern. Das ist bequem, aber auf Dauer unbefriedigend (für mich zumindest).

Also, ein paar Fragen ins Universum hochgeschossen und wer tauchte auf? Out oft he blue – meine allererste Business Mentorin Andrea Hiltbrunner! Das hätte ich wirklich niemals für möglich gehalten! Nachdem ich unglaublich viel von ihr gelernt hatte, haben sich unsere Wege vor ein paar Jahren ohne besonderes Vorkommnis, aber dennoch von beiden Seiten bewusst getrennt. So manches an ihrer Arbeit war nicht (mehr) stimmig für mich. Und jetzt plötzlich war sie auf einmal wieder auf meiner Bildfläche. Und wie! Diese Geschichte allein wäre schon eine eigene Story wert. Aber um es kurz zu machen: wir haben telefoniert, aus dem Weg geräumt, was da quer stand und schwuppdiwupp war ich zu ihrem High-Level Mentoring Programm angemeldet. Inklusive der bisher größten Investition meines Lebens. In zwei Wochen geht’s los und ich fürchte, es werden nur wenige Steine aufeinander bleiben (zumindest in meiner Komfortzone… ). Du darfst gespannt sein.

Wie du siehst, wird es ganz bestimmt nicht langweilig im Möglichkeiten Business. Und ich bin nicht nur selbst total neugierig, wo die Reise hingeht, sondern auch extrem dankbar dafür, so wunderbare Kunden und ein tolles Team zu haben!

Hätte mir das damals vor vier Jahren am Strand von San Vito auf Sizilien jemand gesagt, ich hätte höchstens sie Augen verdreht und abgewunken. Verrückte Welt.
Danke, für dein Vertrauen in mich und meine Arbeit. Das bedeutet mir wirklich unglaublich viel.

Und wie du an meinem Beispiel mal wieder siehst:
Alles ist möglich. Auch für dich!

Herzlichst,
deine Carolin

 

P.S.: Ach ja, übrigens bin ich wieder mit dem gleichen Mann hier wie vor 4 Jahre. Auch da hat sich sehr viel verändert. Noch so eine wunderbare Kreation, die sich sehr schnell verwirklich hat (noch im Februar 2017 hatte ich davon geschrieben ;-)).

 

Klicke hier für mehr Selbstbewusstsein (kostenlos)!

Bitte erlaube alle Cookies!

Diese Seite wird ständig weiterentwickelt. Damit ich besser verstehen kann, was dich interessiert und was nicht, würde es mir helfen, wenn du alle Cookies akzeptierst. Der Schutz deiner Daten ist mir sehr wichtig!

Weitere Informationen zu den Auswirkungen deiner Auswahl findest du unter Hilfe.

Treffe eine Auswahl um fortzufahren

Deine Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.
  • Keine Cookies zulassen:
    Es werden keine Cookies gesetzt, es sei denn, es handelt sich um technisch notwendige Cookies.

Du kannst deine Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutzerklärung. Impressum

Zurück