Darum geht’s in dieser Episode:

In dieser Episode geht’s darum, wie du eine Trennung gut verkraftest. Du lernst, warum du deinen Blickwinkel auf Beziehung und Trennung unbedingt verändern solltest und was es für dich durch, während und nach einer Trennung zu lernen gibt. Außerdem erfährst du, wie du mit den Emotionen umgehen und sie für dich nutzen kannst, um noch mehr in deine Kraft zu kommen.

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Wie du eine Trennung gut verkraftest

Wir haben gelernt, dass Trennung etwas Schlechtes ist. Dieses romantische Bild von der lebenslangen, rosaroten Liebe ist zum einen nicht real, und zum andern bewirkt es sehr viel Leid und Schmerz, wenn es dann zu einer Trennung kommt.

Deswegen ist es besonders hilfreich für dich, wenn du anerkennst, dass eine Trennung nichts Schlechtes ist, sondern dass es einfach bedeutet, dass ein Lebensabschnitt zu Ende geht. Es bedeutet, dass du eine gewisse Zeit mit einem Menschen verbracht hast, dass ihr euch zusammen entwickelt habt, dass ihr wahrscheinlich auch eine tolle Zeit zusammen hattet, und dass ihr jetzt einfach getrennte Wege geht und euch in unterschiedliche Richtungen entwickelt und bewegt.

Bei einer Trennung gibt es immer für beide Seiten, für beide Partner, etwas zu lernen. Du kannst dich fragen: „Welche Fähigkeiten kann ich jetzt durch diese Trennung entwickeln und welche Perspektiven bin ich eingeladen, einzunehmen?“. „Wo bin ich eingeladen, meinen Blickwinkel auf die Dinge zu verändern?“, „Was lerne ich aus dem, was passiert ist?“, „Was möchte und werde ich in einer künftigen Beziehung anders machen?“.

Diese Zeit der Reflektion in einer Trennungsphase und die Zeit, in der du Single bist, ist sehr, sehr hilfreich und wichtig, um für dich Klarheit zu bekommen. Klarheit darüber, was du möchtest, was du nicht mehr möchtest und auch, wie du dich in Zukunft in deiner nächsten Partnerschaft anders verhalten möchtest. Die Trennungsphase oder das Single-Dasein ist ein absolut wichtiger Bestandteil und eine sehr wertvolle Zeit für deine persönliche Entwicklung. Denn es ist die Zeit, in der du all das, was zuvor passiert ist, reflektierst und integrierst und normalerweise sehr, sehr viele Erkenntnisse und Bewusstsein bekommst, so dass du einen enormen Wachstumsschub machst und dann ganz anders in deine nächste Beziehung startest.

Natürlich treten bei so einer Trennung auf Emotionen auf. Das Wichtigste ist, dass du dich hier nicht in Selbstmitleid stürzt, sondern dass du eine Lücke schaffst, zwischen dir und den Emotionen. Das bedeutet, du nimmst einfach wahr, was auftaucht. Wut, Traurigkeit, Verzweiflung, Frustration, Enttäuschung, Hoffnungslosigkeit… Was auch immer. Du fühlst sie, du weinst, du schreist, aber du identifizierst dich nicht mit diesem Gefühl. Und du beobachtest auch, was es in dir denkt. Was denkst du über dich selbst und was denkst du über den anderen? Es ist super wichtig, dass du dir da selbst auf die Schliche kommst, damit du nicht länger diese Emotionen und dies alten Überzeugungen automatisch ausagierst und den lieben langen Tag vor dich hin denkst und fühlst.

Eine Trennung ist immer eine sehr gute Gelegenheit, um alte Emotionen zu heilen. Denn wenn du ganz genau hinschaust, dann wirst du feststellen, dass dein Ex/deine Ex nur Emotionen in dir getriggert hat, die du schon von früher kennst, die also schon länger da waren. Und diese Emotionen kannst du nehmen, kannst sie dir anschauen und kannst jetzt die Gelegenheit nutzen, sie wirklich aufzulösen.

Darüber hinaus ist eine Trennung auch eine gute Möglichkeit, Vergebungsarbeit zu leisten und dir selbst und dem anderen zu vergeben für alles das, was vielleicht nicht so optimal gelaufen ist, wo er oder sie sich nicht richtig verhalten hat, wo du dich nicht richtig verhalten hast, und wo einfach noch ein Groll zwischen euch steht. Dieser Groll muss aufgelöst werden, weil er sonst auf Dauer krank macht.

Und zu guter Letzt kannst du dich rückblickend auch nochmal fragen, „Wie commited war ich wirklich in dieser Beziehung?“, „Wie sehr hab ich mich wirklich dem anderen in dieser Beziehung verpflichtet?“, „Wo hab ich mir vielleicht ein Hintertürchen offen gelassen, wo war ich nicht 100 % committed und hab die Gelegenheit genutzt, energetisch oder auch physisch aus der Beziehung raus zu gehen, das heißt die Beziehung innerlich oder auch äußerlich aufzulösen, anstatt wirklich daran zu arbeiten und die Dinge anzusprechen, zu klären und Lösungen zu finden?“.

Shownotes

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Über Carolin

Als Die Möglichkeitsmacherin unterstützt Carolin seit vielen Jahren Frauen dabei, in ihre Kraft zu kommen und ein zutiefst erfülltes Leben zu gestalten. 
Sie hat die Fähigkeit, Dinge innerhalb kürzester Zeit prägnant auf den Punkt zu bringen und den Menschen echte Bewusstseins-Shifts zu ermöglichen.
‚Alles ist möglich‘ ist nicht nur das Motto ihrer Arbeit, sondern auch ihre ganz persönliche Erfahrung. So wurde sie innerhalb weniger Jahre von der angepassten Beamten-Tochter zur inspirierenden Mentorin, Trainerin und Speakerin, die das Leben ihrer Kundinnen nachhaltig verändert.
Besonders am Herzen liegt es ihr, Unternehmerinnen und Führungskräfte in authentischem weiblichen Leadership auszubilden.