Welchen Bereich deines Lebens möchtest du gerne verändern? Deine Jobsituation, deine Beziehung, deinen Körper, deine Gesundheit, deine Finanzen?
Egal, was es ist – du hast garantiert über die Jahre hinweg Tonnen an Erwartungen, Ansichten und Bewertungen darüber angesammelt.

Im Bezug auf die Sache, die Du verändern möchtest – was denkst Du darüber?

Dass Dein Job einfach doof ist und Du einen anderen brauchst?
Dass Du es nicht auf die Reihe bekommst, eine vernünftige Beziehung zu führen?
Dass Dein Körper zu dick, zu dünn, hier zu viel und dort zu wenig ist?
Dass Dir das Geld zwischen den Fingern zerrinnt?

Wenn Du lustig bist, kannst Du mal eine Liste schreiben mit all Deinen Ansichten und Bewertungen. Möglicherweise wirst Du überrascht sein, was da so alles zusammen kommt. Dazu gesellt sich meistens noch die Meinung, dass genau das schwer bis gar nicht zu verändern ist. Richtig?

Deine Ansicht kreiert Deine Realität.

Schon mal gehört? Wenn Du meinen Blog ein bißchen verfolgst, bestimmt :-)

Dumm, oder? Jedes Mal, wenn etwas von Deiner Liste denkst, bekräftigst Du genau das. Nämlich, dass Du krank bist und nicht genug Geld hast (oder was auch immer Dein „Thema“ ist).

Du kannst die Situation also nicht verändern, solange Du die gleichen Gedanken denkst wie bisher (bewusst oder unbewusst).
Nochmal: Solange Du denkst, dass Du ein Problem hast, wird sich nichts verändern.
(Möglicherweise wird Dir jetzt klar, warum sich bis jetzt nichts geändert hat… ;-))

Was tun? Der springende Punkt ist, all diese Ansichten und Bewertungen nicht mehr für wahr zu halten. Sie sind einfach nur Gedanken, sie haben keinerlei Gewicht – solange Du ihnen keines gibst. Wir sind es, die diese Aussagen und Meinungen signifikant, bedeutsam machen, in dem wir sie für wahr halten.

Jetzt sagst Du vermutlich sowas wie „Ja, aber was soll ich den tun, wenn mein Körper zu dick ist und mein Konto zu dünn ist? Das ist ja Fakt.“

Es ist nichts anderes als das Ergebnis Deiner bisherigen Überzeugungen. Wenn Du es verändern möchtest, verändere Deine Gedanke.
Und Achtung: ich rede hier nicht von positivem Denken und Affirmationen. In den allermeisten Fällen funktionieren sie nicht (dauerhaft), weil sie die ursächliche Überzeugung nicht ausräumen. Das ist etwa so als würdest Du eine schimmlige Wand mit bunter Farbe überstreichen…

Worum es geht ist, Dir selbst nicht länger Deine Geschichte abzukaufen. Deine Gedanken nicht länger für wahr zu halten.

Eine tolle Möglichkeit dazu ist, all diese Bewertungen einfach als eine interessante Ansicht zu betrachten.

Jedes Mal, wenn Du einen Satz aus Deiner Liste denkst, sagst Du Dir selbst etwas wie: „Oh, das ist ja interessant, dass ich das denke“ oder „Ah spannend, dass dieser Gedanke wieder auftaucht“. So verliert diese Überzeugung ihr Gewicht und verschwindet. Im Lauf der Zeit geht sie unter im Meer der zig tausend Gedanken, die Du zu diesem Thema denken könntest.(*)

So entsteht eine völlig weise Leinwand – und die kannst Du dann neu beschreiben. Mit was auch immer Du gerne kreieren möchtest. Und dann nutzt Du die Funktionsweise des Universum zu Deinem Vorteil: Deine Ansicht kreiert Deine Realität.

Deshalb ist eine weise Leinwand so nützlich. Sie erlaubt Dir, alles zu verändern.

Was, wenn Du wirklich alles verändern könntest?

Alles Liebe,
Carolin

 

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