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Vergangenes Wochenende war ich bei Dain Heer in Paris. „Being you“ war der Titel des Kurses und ich kann mit Worten kaum beschreiben, was wir in diesen 4 Tagen gemacht haben und was es mit mir gemacht hat…
Eine Erkenntnis allerdings ist sehr klar und greifbar und ich möchte sie gerne mit Euch teilen.

Die meisten von uns streben an, etwas zu werden. Beispielsweise mutiger, selbstbewusster, klarer, verständnisvoller, bewusster, freier. Wir sehnen uns danach, bestimmte Fähigkeiten zu entwickeln wie Kreativität, Stärke, Abenteuergeist, Heilung, Attraktivität.

Wie oder was möchtest Du werden?

Nimm Dir einen Moment und schreibe 3-5 Eigenschaften auf, die Du entwickeln oder ausbauen möchtest. Von denen Du glaubst, dass sie Dir bisher fehlen.

Vermutlich fällt es Dir nicht so leicht, sie in Worte zu fassen, weil es eher um ein Gefühl, einen Seins-Zustand oder eine Energie geht.

Was in den letzten Tagen sehr deutlich wurde ist, dass Du genau das schon bist, wonach Du fragst. Viele der Teilnehmer des Kurses fragten Dain nach Möglichkeiten, dies oder jedes zu werden – und für alle anderen im Raum war absolut sichtbar, dass diese Person genau das schon ist! Und hatte sie selbst es noch nicht anerkannt.

Der Clou ist: Du kannst Dich nicht nach etwas sehnen, was Du nicht schon bist, weil Du sonst gar nicht wüsstest, wie es sich anfühlt. Macht das Sinn?

Du kannst Dich nicht danach sehnen, selbstbewusster zu sein, wenn Du dieses Gefühl nicht kennst. Denn woher solltest Du sonst wissen, dass es erstrebenswert für Dich ist und, dass Du dieses Gefühl gerne öfter hättest, wenn Du es noch gar nicht kennst?

Deine Suche, Dein Streben danach, diese Eigenschaften zu entwickeln wird für immer erfolglos bleiben. Weil Du nichts finden kannst, was Du längst bist.

Nimm jetzt Deine Punkte von oben und schreibe auf, wo in Deinem Leben sich genau diese Fähigkeiten schon gezeigt haben. In welchen Situationen hast Du Dich bereits so gefühlt?

Wie wäre es, wenn Du einfach nur anerkennen müsstest, dass Du längst bist, wonach Du suchst?
Stellt das Dein Weltbild auf den Kopf?
Ja.

Womit wirst Du künftig Deine Zeit verbringen, wenn Du nicht länger versuchen musst, etwas zu werden, was Du schon bist?

Für mich ist es immer wieder sehr berührend zu sehen, wie sehr meine Kundinnen oder die Kursteilnehmer sich anstrengen etwas zu werden. Und ich kann all das längst in ihnen sehen.

Was, wenn all Dein Suchen sich auflöst, indem Du anerkennst, was Du schon hast und bist?

Alles Liebe,
Carolin