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Frosch küssen

In meinem letzten Artikel habe ich darüber geschrieben, was Du tun kannst, wenn Dein Leben nicht so verläuft, wie Du es gerne hättest. Auf den ersten der darin genannten 3 Schlüssel, das Annehmen, gehe ich hier noch einmal genauer ein, weil es offensichtlich so vielen Menschen am schwersten fällt.

Das Hadern mit uns selbst, Gott und der Welt ist eine unserer beliebtesten Aktivitäten. Sobald wir allerdings darüber nachdenken, wird uns schnell klar, dass es absolut keinen Sinn macht, dem eigenen Leben und der momentanen Lebenssituation Widerstand zu leisten. Was ist, ist. Das Jetzt, diesen Augenblick können wir nicht ändern.

Warum verwenden wir dann trotzdem so viel Zeit darauf, mit den Umständen zu hadern?

Dem Hadern liegt die Annahme zugrunde, irgendetwas müsse anders sein als es ist. Wir selbst, unsere Beziehungen, unser Lebenssituation. Wie kommen wir zu dieser Annahme?

Die Ursache unserer Unzufriedenheit liegt im Vergleich mit anderen.

Wir sehen Menschen um uns herum, die (scheinbar) gesünder, schlanker, wohlhabender oder glücklicher sind als wir oder in einer harmonischen Partnerschaft leben während bei uns Beziehungsflaute herrscht. Anstatt einfach nur diesen Menschen ihr Glück zu gönnen und uns für sie zu freuen, reagieren (oft unbewusst) so oder so ähnlich: „Wenn er/sie das hat, will ich auch!“ und: „Warum ist mir das nicht vergönnt?“
Besonders dieser letzten Frage fußt auf der Vorstellung, es gäbe eine „höhere Macht“, die Dich anders behandelt als die anderen. Offensichtlich wird da ein unfaires Spiel gespielt. Da gibt es Menschen, denen es deutlich besser geht als Dir armen Sau. Und zum Glück gibt es auch ein paar, die noch mieser dran sind als Du (ein kleiner Lichtblick!).

Was bringt uns diese Betrachtungsweise?

Nichts. Außer Groll und dem gar nicht so unbequemen Gefühl, ein armes Opfer zu sein.

Die Alternative? Das Vergleichen bleiben lassen.

Und das volle Vertrauen entwickeln, dass Dein Leben genau das richtige für Dich ist. Das heißt nicht, dass alles immer rosarot und Friede-Freude-Eierkuchen ist. Ganz und gar nicht. Es heißt, dass Dein Weg mit all seinen Stolpersteinen und Herausforderungen wie gemacht für Dich ist. Weil er Dich weiterbringt – nicht die anderen. Weil er Dein persönliches Wachstum auf die nur und genau für Dich richtige Art und Weise zum Ziel hat. Weil Du bestimmte Dinge lernen und erfahren sollst, damit Du letztendlich die größte und strahlendste Version von Dir selbst lebst.

Das heißt im Übrigen auch nicht, dass Du Dich dem Schicksal ergeben und in die Lethargie verfallen sonst! Im Gegenteil. Es bedeutet, dass Du Herausforderungen als Gelegenheit betrachtest, neue Kompetenzen und Sichtweisen zu entwickeln.

Vertraue darauf, dass Dein Leben genau richtig ist, so wie es ist. Weil es DEIN Leben ist, nicht das der anderen. Und weil es das Beste für Dich will.

„Don’t compare your life to others, you have no idea what their journey is about.“

In diesem Sinne: lebe Dein Leben. Hier und jetzt. In voller Akzeptanz. Es lohnt sich.

Alles Liebe,
Carolin

Carolin Otzelberger

 

 

 

 

 

 

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Ich wünsche mir, damit Menschen zu inspirieren und an ihre Größe zu erinnern!