Ich war lange Zeit ein sehr unzufriedener Mensch. Das war mir aber gar nicht bewusst. Dann hab ich irgendwann gemerkt, dass ich unzufrieden bin und wurde noch unzufriedener, weil man ja nicht unzufrieden sein soll, wenn man eigentlich alles hat…

Kommt Dir das zufällig bekannt vor?

Ich habe mich quasi dafür geschämt, unzufrieden und miesepetrig zu sein. Es war mir unangenehm, dass ich immer irgendwie „mehr“ wollte. Manchmal bekam ich sogar im Außen zu hören, ich sei gierig. Klong! Das hat gesessen.

Rückblickend kann ich sagen, meine Unzufriedenheit war das großartigste, was mir passieren konnte!

Sie hat mich nämlich angestiftet, auf die Suche zu gehen nach dem, was mich wirklich glücklich macht.
Sie hat mich nicht nur zu zig Büchern, Seminaren, Ausbildungen, Therapien und Coachings geführt, sondern vor allem zu mir selbst.
Mir ist dadurch bewusst geworden, dass vieles, was ich nach meinem damaligen Weltbild und laut meiner damaligen Umgebung hätte anstreben sollen (z.B. eine gute Karriere in der Pharma-/Biotechbranche; dort zu wohnen, wo ich einen guten Job finde;  vom Heiraten und Kinder kriegen ganz zu schweigen…), überhaupt nicht mir entspricht. Dass viele meiner damaligen Freunde, Partner und Hobbies mich nicht wirklich inspirierten und nährten.

Ich bin nämlich anders. Ich will mehr vom Leben.

In meinem Umfeld sehe ich viele Menschen, die sich mit Mittelmaß zufrieden geben. „So ist es halt“ oder „man kann ja nicht alles haben“ oder „man muss halt zufrieden sein mit dem, was man hat“ und „soooo schlimm ist es ja gar nicht“ – diese und ähnliche Statements sind dann häufig gepaart mit einer latenten Opferhaltung, weil das Leben anderen besser mitspielt als einem selbst. Auch gerne gehört „irgendwann suche ich mir dann einen anderen Job/lasse mich scheiden/mache was anderes, aber jetzt geht das noch nicht“.
Soll jeder nach seiner Façon seelig werden (oder auch nicht). Für mich funktioniert das so allerdings nicht.

Ich weiß: jeder bekommt das, wonach er fragt.

Wenn Du nicht nach was anderem/besseren fragst, sondern dich mit Mittelmaß abfindest, dann bekommst Du auch genau das.

Wenn ich irgendwas tolles erlebe, einen großen Erfolg habe, dann frage ich „und wie wird das jetzt noch besser?“. Ich bin total glücklich und dankbar, ehrlich. Aber ich gebe mich nicht damit zufrieden. Ich will noch mehr.
Die gleiche Frage stelle ich übrigens, wenn irgendwas nicht so gut läuft.
Und wenn ich mit irgendeinem Bereich meines Lebens nicht happy bin, dann frage ich zum Beispiel: „Wie kann ich das ändern?“. „Universum, wie kann ich mehr Geld/Liebe/Erfüllung/Freunde/Kontakte/…. in meinem Leben haben?“.*

 

Dann passiert zum Beispiel sowas: letzte Woche wurde ich operiert. Routineeingriff, aber immerhin Vollnarkose, 3 Schnitte am Bauch und 2 Nächte im Krankenhaus.

Direkt vor und nach der OP habe ich die Frage gestellt „Wie ist es möglich, dass diese Wunden extrem schnell verheilen?“. Ich habe nicht nach Antworten gesucht, habe einfach diese Frage gestellt.

Ergebnis: am Abend vor der OP erinnert mich eine Freundin an ein homöopathisches Mittel, das ich total vergessen hatte. In den Tagen nach der OP bekam ich Besuch von verschiedenen Freundinnen, die mich energetisch behandelt haben. Ich habe von einem mir unbekannten Körperprozess erfahren, der dazu dient, OP-Traumas aus dem Körper auszuleiten, den ich dann angewendet habe und der voll eingeschlagen hat. Und gestern habe ich von einer anderen Freundin erfahren, dass am Freitag ein paar ihrer Matrix-Freundinnen samt Lehrerin zu Besuch waren und sie alle(!) für mich gematrixt haben.
Eine andere Frage hat mir übrigens ein luxuriöses Einzelzimmer auf der Privatstation ohne Aufpreis verschafft. Aber das führt jetzt zu weit… ;-)

(K)Ein Wunder, dass ich eine Woche nach OP praktisch schmerzfrei bin und fast schon wieder rum springe wie ein junger Hüpfer?
Ich hätte mich auch mit der Aussage der Ärzte zufrieden geben und abfinden können, dass ich 6 Wochen keinen Sport machen kann. Hab ich aber nicht.

Und Du?

Bist Du auch manchmal (oft) unzufrieden?
Wie wär’s, wenn Du diese Unzufriedenheit als Motor betrachtest statt als Bremse?

Übrigens, seit ich mir meine Unzufriedenheit erlaube, bin ich sowas von viiiiiel zufriedener… :-D

Alles Liebe,
Carolin

* diese Fragen habe ich so oder so ähnlich schon lange gestellt.

Seit ich Access Consciousness® kenne, setze ich sie noch viel mehr und ganz gezielt ein :-)

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