Überfordert
Die To-Do-Liste wird länger und länger, ständig klingelt das Telefon, die Emails stapeln sich und dann steht zu allem Überfluss plötzlich auch noch eine Bekannte vor der Türe und will nen netten Plausch mit dir führen.
Kommen Dir solche Szenarien bekannt vor?

Und andererseits gibt es Menschen, die die Ruhe selbst zu sein scheinen inmitten von Chaos und Stress. Wie geht das?

Hier sind meine Best-of-Tipps gegen Überforderung:

1.    Wähle achtsam

Ein Großteil des Gefühls von Stress und Überforderung entsteht dadurch, dass Du Dich für Dinge verantwortlich fühlst, die entweder gar nicht Deine Verantwortung sind oder, auf die Du überhaupt keine Lust hast. Deshalb: Sei wählerisch bei den Punkten, die auf Deiner To-Do-Liste landen!
Checke jeden Punkt, ob wirklich DU das übernehmen musst oder, ob Du es abgeben kannst. Und frage Dich, ob diese Punkte Dir wirklich wichtig sind oder, ob Du damit nur Erwartungen anderer erfüllst.

2.    Entscheide Dich für Leichtigkeit

Sorge dafür, dass Du nur Dinge tust, die sich für Dich leicht anfühlen! Prüfe also all deine To-Dos, ob sie sich für Dich leicht oder schwer anfühlen. Falls sich etwas schwer anfühlt, Du aber sicher bist, dass es a) wichtig ist und Du es b) selbst machen möchtest, frage Dich: wie wird diese Aufgabe leicht?

Die Antwort darauf, kann sehr unterschiedlich und auch verrückt sein. Vielleicht fühlt sich das Putzen leicht an, wenn Du Deine Lieblingsmusik dazu laufen lässt. Die unangenehme Email kann freudvoller werden, wenn Du Dir klar machst, was Dein Ziel damit ist und wie es sich anfühlt, dieses zu erreichen. Die Steuererklärung wird zur fetten Gaudi, wenn Du Dir zwei Freundinnen (und vielleicht ein Fläschchen Prosecco ;-)) dazu einlädst. Und so weiter. Sei kreativ und finde heraus, wie Du Dir Dein Leben leichter machen kannst.

Nutze Fragen wie diese:
Wie kann das ganz leicht und locker von der Hand gehen?
Wie ist es möglich, dass diese Aufgabe mir Spaß macht?
Was wäre das bestmögliche Ergebnis, dass ich mit dieser Arbeit erreichen könnte?

3.    Verabschiede Deine Ansprüche an Dich selbst

Manche Dinge fangen wir erst gar nicht an, weil sie uns wie ein riesiger Berg erscheinen. Oft liegt das jedoch daran, dass wir enorm hohe Erwartungen an uns selbst haben. Die Einladungskarten sollen nicht nur schön werden, sie sollen perfekt sein. Der Kuchen für die Freundin soll nicht nur lecker sein, sondern auch aussehen wie aus der 5 Sterne Konditorei. Und bei der Email auf Englisch möchte man sich auf keinen Fall die Blöße geben… Und so wird der Berg vor uns größer und größer und erscheint immer unbezwingbarer.

Was dagegen hilft? Fuck it! Wirf deinen Perfektionismus in die Tonne, akzeptiere, dass Du Fehler machst und tue es JETZT so gut wie Du es in diesem Augenblick kannst. Ganz einfach :-)

Und die Zeit, die Du Dir mit Hilfe dieser Tipps kreiert hast, kannst Du nutzen, um das zu tun, worauf Du wirklich Lust hast! Sei mutig und klar. Es lohnt sich.

Alles Liebe,
Carolin

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