Im Regen tanzen

„Leben ist das, was passiert während man eifrig dabei ist, andere Pläne zu machen.“  

Kannst du diesen Satz aus deiner eigenen Beobachtung bestätigen? Bestimmt. Wir alle haben schon die Erfahrung gemacht, dass etwas nicht so läuft, wie wir es gerne hätten. Manchmal können wir das leicht annehmen, wenn sich uns schnell eine bessere Alternative zeigt. Was aber, wenn die Nichterfüllung unserer Pläne und Wünsche mit Schmerz verbunden ist? Wenn wir nicht verstehen, warum uns genau das jetzt passiert oder auch nicht passiert?

Hier zeige ich Dir, wie ich mit solchen Situationen umgehe:

Schlüssel #1: Akzeptanz üben
Schlüssel #2: Verantwortung übernehmen
Schlüssel #3: Absicht setzen

Und Achtung: zwischen dem intellektuellen Verstehen und dem wirklichen Anwenden liegen Welten! Gewusst hat mein Verstand von diesen drei Schlüsseln schon seit Jahren. Aber es war ein weiter Weg bis dahin, sie wirklich umzusetzen und zu leben.

Schlüssel #1: Akzeptanz üben

Ja, ja, höre ich Dich jetzt sagen, das hast Du schon oft gehört (und vielleicht kannst du es auch nicht mehr hören). Aber wie bitte sollst Du eine Situation annehmen, die einfach scheiße ist? Für mich war dieser Schritt lange Zeit der schwierigste (und manchmal hadere ich immer noch damit). Was eigentlich dahinter steckt, ist Vertrauen. Nämlich zu vertrauen, dass alles, aber auch alles richtig ist, genau so wie es in diesem Moment ist. Das heißt nicht, dass es für immer so bleiben muss (siehe Schlüssel #3). Aber jetzt und hier, ist es genau das, was du brauchst.
Das heißt vor allem auch, das eigene Ego hinten an zu stellen und dem Leben gegenüber demütig zu werden. Zu akzeptieren, dass ich selbst nicht überblicken kann, was für mich und meine Entwicklung am besten ist und mich stattdessen führen zu lassen. Darauf zu vertrauen, dass genau in dieser Situation ein riesiges Geschenk für mich liegt, verändert alles. Dann kann ich den Widerstand aufgeben und die Augen offen halten für das, was ich gerade lerne und für die neuen Kompetenzen, die ich dadurch erwebe.

Meine persönliche Erfahrung ist, dass solche Phasen mich immer wieder näher zu mir bringen. Ich bin dann zurückgezogener, mehr bei mir. Mein Ego wird kleiner, mein Sein größer. Und die Erkenntnisse ploppen nur so auf. Sobald ich meinen Fokus vom scheinbaren Mangel auf die neu gewonnenen Geschenke richte, kommen Freude und Dankbarkeit auf.

Schlüssel #2: Verantwortung übernehmen

Solange Du davon ausgehst, dass das Schicksal Dir übel mitspielt, hast Du keinerlei Möglichkeit, irgendetwas an deiner Situation zu verändern. In dem Moment, in dem Du bereit bist, volle Verantwortung zu übernehmen für das, was Du gerade erlebst, bist Du in Deiner Kraft. Wir leben in einem verantwortlichen Universum. Das heißt, es gilt das Prinzip von Ursache und Wirkung. Alles, was Du momentan in Deinem Leben vorfindest, ist das Ergebnis Deiner bisherigen Denk- und Verhaltensweisen – bewusst oder unbewusst. Du musst noch nicht wissen, wie genau Du Dir diese Situation kreiert hast. Spring zuerst über Deinen Schatten und übernimm die volle Verantwortung für Deine jetzigen Erfahrungen. Dann wird Dir nach und nach klar werden, wie Du sie verursacht hast. Und Achtung: Verantwortung hat nichts mit Schuld zu tun!!!

Schlüssel #3: Absicht setzen

Du musst wissen, was Du erreichen willst. Wo willst Du hin? Solange Du Deine Absicht nicht kennst und klar formulierst, manifestierst Du unbewusst aus eingeschliffenen Denk- und Verhaltensweisen heraus und kreierst Dir weiterhin die alten Ergebnisse.
Es sind Deine Entscheidungen, die zu bestimmten Resultaten in Deinem Leben führen. In jeder Sekunde unseres Lebens treffen wir eine Wahl darüber, was wir denken, was wir tun/nicht tun, wie wir mit unserem Körper umgehen etc.. Der Großteil dieser Entscheidungen ist uns nicht bewusst – sie haben aber dennoch eine Wirkung. Werde Dir also all dieser Entscheidungen bewusst und treffe sie ab jetzt mit voller Absicht. Frage Dich: Bringt mich diese Wahl näher an mein Ziel? Fühlt sie sich für mein Herz stimmig an?
Außerdem musst Du Deine Absicht in den Raum der unbegrenzten Möglichkeiten geben, damit sie verwirklicht werden kann. Am besten tust Du das in einem Moment der Stille, in dem Du an das Feld des vollen Potentials andockst. In der Alltagshektik wirst Du kaum Zugang zu diesem Bewusstsein bekommen. Deshalb bin ich so ein großer Fan des stillen Sitzend und empfehle es allen Menschen, mit denen ich arbeite. Nur, wenn Du ganz im Hier und Jetzt präsent bist, hast Du Zugang zu diesem Feld und kannst Deine Absicht wirkungsvoll setzen.

Wenn Du mehr darüber wissen willst, empfehle ich Dir das Buch „Die sieben geistigen Gesetze des Erfolgs“ von Deepak Chopra.

Welcher der drei Schritte fällt Dir am schwersten?
Wie gehst Du damit um, wenn etwas nicht so läuft, wie Du es Dir vorstellst?
Hinterlasse mir einen Kommentar, ich bin gespannt, was Du zu berichten hast!

Bleibe wachsam für die Geschenke des Augenblicks. Es lohnt sich.

Alles Liebe,
Deine Carolin

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