Abwarten

Wünschen, Bestellen, Beten, Manifestieren – die Bezeichnungen sind vielfältig für ein Phänomen, das in den letzten Jahren sehr „in“ war. Und inzwischen mangels Erfolg bei einigen schon wieder total „out“ ist.
Es geht darum, wie Du bewusst und gezielt Deine Realität gestalten kannst.
Anleitungen dafür gibt’s viele und fast ebenso viele Menschen, die Dir versprechen, das „hidden secret“ entdeckt zu haben, ohne das es nicht funktioniert.

Meine Erfahrung: es gibt tatsächlich einige Dinge zu beachten. Vor allem braucht es Bewusstheit und eine klare Ausrichtung der eigenen Energie auf das Ziel (auch im Alltag) und Beharrlichkeit (viele geben auf, wenn nach einer Woche noch nichts passiert ist).
Doch all das sind keine Geheimnisse.

Was aber, wenn Du über Wochen oder gar Monate brav manifestierst und trotzdem nichts passiert?

Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit liegt das dann daran, dass Du ein (unbewusstes) Sabotageprogramm noch nicht entdeckt hast.

Sabotageprogramme haben wir mehr als genug – hätten wir sie nicht, gäb’s ja nichts zu manifestieren, weil alles schon so wäre, wie wir es gerne hätten. Ziel der bewussten Realitätsgestaltung ist es also vor allem, die bisherigen hinderlichen (unbewussten) Programmierungen umzuschreiben. Und zwar auf allen Ebenen: mental, emotional und energetisch. Das heißt, es geht darum, etwas Neues zu denken und dieses neue Software mit entsprechenden Gefühlen und Energie zu füttern. Dieses neue Programm überschreibt dann sozusagen das alte.

Doch das funktioniert – in meiner Erfahrung – eben nur bis zu einem gewissen Grad.

Wenn nämlich sehr starke, tief sitzende Überzeugungen dagegen arbeiten, ist es sehr mühsam und zäh etwas Neues zu manifestieren.

An solch fundamentale Glaubenssätze kommen wir meistens nicht alleine ran. Sie sind zu tief in unserem Unterbewusstsein vergraben und oft auch schon sehr, sehr alt… Dann braucht es Hilfe von außen, um diese Kernüberzeugungen aufzudecken. Wir sehen einfach die blinden Flecken bei uns selbst nicht (ich bei mir auch nicht, ich hole mir dazu auch Unterstützung bei Kollegen!).

Wenn Du merkst, dass Du alleine mit dem Manifestieren nicht weiterkommst, ist das „schlimmste“, was Du tun kannst, einfach aufzugeben. Denn die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass Du Dich an einem Hindernis aufreibst, dass Dich schon Dein ganzes Leben lang behindert. Und dann lohnt es sich umso mehr, diese Kernüberzeugung ein für alle Mal aufzulösen.

Ich spreche aus Erfahrung. Ich bin ein autodidaktischer Freak, habe mir schon sehr vieles selbst beigebracht und erarbeitet und so einiges erfolgreich manifestiert. Aber manche „Bestellungen“ habe ich quasi am laufenden Band auf eine Pseudo-Mailbox gesprochen, die nie abgehört wurde. Weil meine unbewussten Überzeugungen verhindert haben, dass meine Order wirklich zum Universum durchgestellt wurde. Und wie schnell ging’s dann, als die entscheidenden unbewussten Muster aufgelöst waren…

Ich weiß, mit diesem Blog-Post mache ich mich unter Umständen unbeliebt. Wir alle hätten lieber gern die Do-it-yourself-in-5-minutes-Methode – ich auch! Aber ich bin gerne ehrlich: meine Erfahrung ist, dass es manchmal mehr braucht als ein schlaues Buch zu lesen und brav die Übungen zu machen.

Bring Licht ins Dunkel Deiner Sabotage-Programme. Dann klappt’s auch mit dem Manifestieren ;-). Es lohnt sich.

Alles Liebe,
Carolin

Hat dieser Text Dich inspiriert? Dann nutze die Buttons unten, um ihn mit anderen Menschen zu teilen! Ich freue mich, wenn ich vielen Menschen neue Möglichkeiten geben kann.

 

[optinform]