Entscheidungen treffen
Hast Du Dich mal gefragt, wie Du eigentlich Deine Entscheidungen triffst? Also ich meine, wer in Dir entscheidet?
Komische Frage?

Wenn es in Deinem Leben darum geht, etwas zu verändern oder etwas hinzuzufügen – einen Job, einen Menschen, einen Wohnort, ein Hobby etc. – wägst Du dann Vor- und Nachteile miteinander ab? Versuchst Du, Gründe dafür und dagegen zu sammeln? Fragst Du andere Personen um Rat oder überlegst, was „vernünftig“ wäre?

Wer sitzt dann am Steuerrad Deines Lebens?

Dein Sein oder Dein Verstand, die Normen dieser Gesellschaft, die Begrenzungen dieser Realität (die bestimmen, was möglich ist und was nicht), Dein Umfeld?
Wir haben gelernt, unsere Entscheidungen rational zu begründen. Dabei hat die Hirnforschung schon längst herausgefunden, dass die Entscheidung zuerst getroffen wird und anschließend Gründe gesucht werden, die sie rechtfertigen. Ist das nicht spannend? Eigentlich ist schon bewiesen, dass all unsere Entscheidungen vollkommen jenseits jeglicher schlauer Argumente entstehen – und dennoch verbringen wir Stunden, Tage und Jahre damit, Pro & Contra abzuwägen und die „sinnvollste“ Lösung zu finden.
Wie gut funktioniert das für Dich? Wieviel Energie kostet es Dich, alles hundertmal durch den Kakao zu ziehen?

Was, wenn Du einfach darauf vertrauen würdest, dass Du die Antwort längst weißt?

Die Schwierigkeit hier liegt nicht darin, zu wissen, was sich für Dich stimmig anfühlt. Sondern darin, eine Entscheidung zu treffen ohne sie begründen zu können. Das ist in unserer Welt irgendwie nicht so hipp.

Wieviel authentischer, stimmiger und zufriedener könnte dein Leben sein, wenn Du Dich „nur“ auf deine Intuition, Deine innere Stimme verlassen und Dich von ihr führen lassen würdest?

Dazu gehört Mut. Gute Gründe geben scheinbar Sicherheit. Je mehr Argumente wir für eine bestimmte Entscheidung finden, desto sicherer wähnen wir uns, dass sie „richtig“ ist. Und hinterher kann man uns wenigstens nicht vorwerfen, wie hätten fahrlässig oder überstürzt gehandelt. Einzig und alleine auf das „Bauchgefühl“ zu vertrauen, bedeutet Verantwortung für etwas zu übernehmen, was wir weder erklären noch rechtfertigen können.

Bist Du bereit, Dich zum Deppen zu machen?
Bist Du bereit, für verrückt gehalten zu werden?

Wenn das der Schlüssel ist zu einem Leben, das wirklich DEINS ist?

Wäre das etwas, wofür es sich lohnt, ein Risiko einzugehen?

Alles Liebe,
Carolin

 

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