Ohne Geschichte
Was hast Du zu Deiner Geschichte gemacht, die Du jetzt benutzt, um zu erklären, warum bestimmte Dinge für Dich nicht möglich, nicht erreichbar sind?

„Ich habe Familie und Kinder, deswegen bin ich nicht so frei wie ich gerne wäre.“
„Weil ich eine schwere Kindheit hatte, habe ich jetzt Probleme in meinen Beziehungen.“
„Bei mir wurde Krankheit XY diagnostiziert, deshalb kann ich dieses und jenes nicht tun.“
„Ich komme nicht aus reichen Verhältnissen, deshalb ist das Geld bei mir schon immer knapp.“

Kommt irgendwas davon Dir bekannt vor?

Welche Geschichte(n) erzählst Du Dir?

Ja, klar, das ist ja auch alles so. Nein, ich unterstelle Dir nicht, dass Du das alles erfunden hast.

Nur, wieviel Veränderung ist möglich, wenn Du Dir diese Geschichten täglich auf’s Neue erzählst? Dir selbst, Deinen Mitmenschen, Deinem Auto?

Wieviel Spielraum ist da, damit sich was anderes zeigen kann? Wenig bis gar keiner, oder?

Wie wäre es, wenn Deine Vergangenheit irrelevant wäre? Wie wäre es, wenn Du einfach hier und jetzt wärst und hier und jetzt eine (neue) Wahl treffen würdest?
Anstatt zum Beispiel die alten Geschichten immer und immer wieder zu erzählen und damit zu manifestieren, könntest Du beginnen Fragen zu stellen. Du könntest nach Veränderung fragen.

Was ist hier sonst noch möglich?
Wie kann ich es ändern?

Was wäre möglich für Dich, wenn Du nicht Geißel Deiner Vergangenheit wärst?

Jeden Morgen, wenn Du aufwachst hast Du die Gelegenheit, Dich neu zu erfinden.

Was wählst Du heute zu sein?

 

Alles Liebe,
Carolin

 

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