Wissenschaftler sprechen davon, dass wir pro Tag 60.000 Gedanken denken. Verrückt, oder? Das kann man sich kaum vorstellen. Sind uns all diese Regungen in unserem Gehirn bewusst? Natürlich nicht!
Doch genau hier liegt die Crux – wir denken, ohne es zu bemerken. Und damit uns dieses Denken nicht zuviel Aufmerksamkeit kostet, denken wir meistens das gleiche: unsere eingefahrenen, gewohnten Sätze. Ohne es zu merken.

Wir kreieren unser Leben permanent – mit all diesen unbewussten Gedanken. Tag für Tag.
Die Rechnung ist einfach: Wenn dir nicht gefällt, was du kreierst, musst du dir deiner ursächlichen Gedanken bewusst werden. Und den Automatismus durchbrechen.

Ziel ist es, eine begrenzende Schlussfolgerung durch eine offene Frage zu ersetzen, die neue Möglichkeiten einlädt.

Hier erfährst du wie’s geht:

(du brauchst etwas zum Schreiben)

Denke an eine Situation, die dich unzufrieden macht. Etwas, wo du das Gefühl hast festzustecken.
Beantworte schriftlich folgende Fragen:
Warum warst du bislang nicht in der Lage, diese Situation zu verändern?
Was hält dich davon ab, dein Leben aktiv zu gestalten?

Schreibe einfach drauf los.

Wenn dein Schreibfluss beendet ist, lies‘ dir nochmal durch, was du eben zu Papier gebracht hast.
Umkreise die wichtigsten Überzeugungen. Welche Sätze wiederholen sich in ähnlicher Form immer wieder?
Das sind deine grundlegenden mentalen Begrenzungen.

Im nächsten Schritt kannst du dafür mein Lieblingstool anwenden.

Und dann geht es darum, all diesen Schlussfolgerungen den Garaus zu machen. Das geht am besten, indem du beginnst, offene Fragen zu stellen.
Denn Schlussfolgerungen beschließen im wahrsten Sinne des Wortes die Folgen. Sie erzeugen einen Tunnel, der nur zu einem einzigen Ziel führen kann: der Bestätigung ihrer selbst.
Das möchtest du verändern.
Wie?

Indem du beginnst, auf dein Thema bezogene Fragen in den Raum zu stellen.

Dabei kannst du dir vorstellen, dass du diese Fragen einfach in die Luft, ans Universum oder den lieben Gott stellst.

Im Folgenden gebe ich dir dazu einige meiner kraftvollsten Fragen:

Allround-Fragen, die fast immer sehr gut passen

„Was ist hier sonst noch möglich, was ich bislang noch nicht in Betracht gezogen habe?“
„Welche Möglichkeiten gibt es darüber hinaus?“
„Wer oder was kann mir hier eine Unterstützung sein?“
„Wie wird’s jetzt noch besser?“

Bei Beziehungsthemen

„Wie kann diese Situation sich mit größtmöglicher Leichtigkeit für uns beide lösen?“
„Welche Energie, Raum und Bewusstsein können ich und mein Körper sein, um ….?“ (zum Beispiel „um absolute Klarheit zu haben“ oder „um eine absolut erfüllende und nährende Beziehung zu kreieren“)
„Was braucht es, um mehr Wertschätzung/Nähe/Respekt/Harmonie/Inspiration etc. in unserer Beziehung zu haben?“

Für’s Business

„Welche Energie, Raum und Bewusstsein können ich und mein Business sein, um eine unwiderstehliche Einladung für meine idealen Kunden zu sein?“
„Was kann ich heute tun oder sein, um meinen Kunden einen enormen Mehrwert zu bieten?“
„Was ist jetzt der nächste Schritt, um neue Kunden zu gewinnen/mehr Menschen zu begeistern/meine Angebote zu verkaufen/XY fertig zu bekommen?“
„Wen oder was kann ich meinem Business hinzufügen, um es auf das nächste Level zu bringen?“

Bei gesundheitlichen Problemen

„Wer oder was könnte meinem Körper zu völliger Gesundheit verhelfen/eine großartige Unterstützung sein?“
„Hey Körper, auf welche völlig wundersame Weise kannst du vollständig heilen?“
„Welches Maß an Gesundheit/Fitness/Leistungsfähigkeit ist für mich möglich, das viel besser ist als ich es mir jemals vorstellen könnte?“

Für die Finanzen

„Wieviel mehr Geld und Wohlstand bin ich in der Lage zu empfangen?“
„Wie können jetzt auf völlig wundersame Weise Unmengen an Geld zu mir kommen?“
„Was kann ich heute tun oder sein, um sofort zusätzliche Einnahmen zu generieren?“
„Wie kann das, was ich am liebsten tue mir Unmengen an Geld bringen?“

 

… du bekommst die Idee ;-)
Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Nimm’s spielerisch, probier‘ aus, welche Fragen sich am leichtesten anfühlen und am meisten eröffnen.

Wichtig ist, dass du

  • offene Fragen stellst, die Möglichkeiten eröffnen („Warum finde ich nicht den Richtigen?“ ist keine offene Frage ;-))
  • klar darüber bist, was du willst
  • nicht auf’s Ergebnis fixiert, sondern offen für völlig andere Lösungen bist (vielleicht ist nicht genau dieser Job oder Mann das Beste für dich, sondern etwas ganz anderes – das Universum ist meistens deutlich schlauer als wir, vertrau‘ ihm ;-))
  • keine zeitliche Begrenzung einbaust – geliefert wird zum richtigen Zeitpunkt und der ist nicht immer sofort ;-)

Essentiell ist jedoch, dass dir bewusst wird, wo du dich im Hamsterrad der Schlussfolgerungen verrennst. Erst dann kannst du aktiv aussteigen.

Deshalb ist die Präsenz im Augenblick so wichtig. Dann kannst du alles verändern.

Alles Liebe,