Selbstbewusstsein stärken

Bist Du häufig unsicher, vergleichst Dich mit anderen oder traust Dich nicht, Deinen Platz da draußen in der Welt wirklich einzunehmen?
Dann hab ich ein paar wertvolle Tipps für Dich!

Warum sind manche Menschen selbstbewusst und andere nicht?

Unser Selbstbild entsteht durch unsere inneren Reaktionen auf bestimmte Ereignisse im Außen. Ein und die selbe Situation löst bei verschiedenen Menschen ganz unterschiedliche Interpretationen aus.

Beispiel: zwei Kinder bekommen bei der Abfrage von der Lehrerin eine schlechte Note. Das eine Kind ist am Boden zerstört und total geknickt. Es erzählt sich die Geschichte, dass es nicht gut genug ist, dass es zu dumm ist. Das andere Kind wird durch diese Benotung total motiviert, mehr zu tun. So nach dem Motto „dir zeig ich, dass ich nicht dumm bin“. Bei beiden Kindern prägen sich völlig verschiedene Selbstwahrnehmungen ein.

Im Lauf unseres Lebens fügen sich viele solcher kleiner Puzzleteilchen zu einem Selbstbild-Mosaik zusammen. Als erwachsene halten wir unser Selbstbild für wahr, weil wir uns nicht mehr daran erinnern, wie es entstanden ist.

Das interessante daran: wir selbst haben uns (unbewusst) entschieden, welche Dinge wir für wahr halten. Das gibt uns die Freiheit, neue Entscheidungen zu treffen und uns künftig andere Geschichten über uns selbst zu erzählen.

Das kannst Du tun, um Dein Selbstbewusstsein zu stärken:

1. Beobachten

Das wichtigste ist, dass Du Dir zunächst erstmal bewusst wirst, wie und wofür Du Dich selbst klein machst. Sei an dieser Stelle wirklich ehrlich zu Dir. Möglicherweise wirst Du geschockt sein, wie oft Du Dich tatsächlich selbst kritisierst. Erkenne einfach, dass Du Dir bestimmte Geschichten über Dich selbst erzählst.
Zum Beispiel könnten Dir folgende Gedanken bewusst werden:
„Die Anderen finden mich langweilig“, „Ich krieg sowieso nichts auf die Reihe“, „Mein Busen/Hintern/Nase ist zu groß/klein“, „Ich schaff das nicht“, „Ich kann nicht gut reden/schreiben/überzeugen/präsentieren“, „XY sieht viel besser aus als ich/ist viel beliebter als ich“, „Ich bin nicht attraktiv“, „Ich bin eine Last“ usw.

2. Aus der Identifikation gehen

Indem Du Dich selbst dabei beobachtest, wie Du bestimmte Dinge über Dich selbst denkst, hältst Du diese Dinge nicht mehr automatisch für wahr. Du schaffst eine Lücke zwischen Dich und Deine Gedanken. Auf einmal wird Dir klar, dass Du eine Möglichkeit von unendlich vielen denkst. Du merkst, dass Du nicht automatisch glauben musst, was Du denkst. Das ist der entscheidende Schritt.
Jedes Mal, wenn Du wieder so einen klein machenden Satz entdeckst, kannst Du so etwas sagen wie „Ach, das ist ja interessant, dass ich so über mich denke“, „Oh spannend, diese Geschichte erzähle ich mir also über mich selbst“, „Ah, da ist er ja wieder dieser bekannte Gedanke, dass…“.

3. Wähle eine neue Realität

Dein bisheriges Selbstbild hat sich über viele Jahre in Deinem System entwickelt, indem Du bestimmte Gedanken sehr oft (unbewusst) gedacht und bestimmte dazu passende Gefühle gefühlt hast (diesen Vorgang nennt man Prägung). Um es zu verändern, muss Du Deine neue Realität mit einer entsprechend hohen Intensität manifestieren. Das heißt, Du wählst einen neuen, Dir Kraft gebenden Gedanken und ein dazu passendes Gefühl aus. Dann stellst Du Dir mit all Deinen Sinnen vor, wie sich diese neue Realität anfühlt. Dadurch programmierst Du Dein Unterbewusstsein um. Ich persönlich arbeite dazu sehr gerne mit Audios, weil sie einen ganz bequem durch diese Vorstellung führen.

Unten gebe ich Dir noch ein konkretes Beispiel.

 

Noch ein Tipp zum Schluss: Versuche nicht, alles auf einmal umzuschreiben. Wähle zuerst einen Aspekt aus (z.B. Ich bin langweilig) und arbeite damit solange, bis er sich zu Deiner Zufriedenheit verändert hat. Dann machst Du Dich an die nächste Geschichte (z.B. Ich kann nicht gut reden). So baust Du Schritt für Schritt Dein Selbstbewusstsein auf. Ja, es braucht etwas Zeit. Aber Du hast es selbst in der Hand und es kann sowieso niemand anderes für Dich tun.
Wenn Du weitere Unterstützung dabei haben möchtest, hol Dir meinen Gratis Video Kurs „Authentisch selbstbewusst“.

 

Nächste Woche erfährst Du, wie Du echtes Selbstvertrauen von falschem Stolz unterscheiden kannst.

Bleib dran. Es lohnt sich.

Alles Liebe,
Deine Carolin

 

Beispiel – so kannst Du konkret vorgehen:

Du hast bemerkt, dass Du häufig denkst, Du wärst nicht attraktiv. Du schaffst es immer wieder, Dich beim Denken dieses Gedankens zu beobachten und erkennst, dass es lediglich eine Stimme in Deinem Kopf ist, der Du bisher geglaubt hast.
Jetzt schreibst Du Dein Selbstbild um in „Ich bin eine sehr attraktive Frau/ein sehr attraktiver Mann“. Nimm Dir täglich mindestens 10 Minuten Zeit (je öfter Du das machst, desto schneller wirkt es) und begib Dich in diese neue Realität.
Wie fühlt es sich an, wenn Du attraktiv bist? Wie siehst Du dann aus? Wie verhältst Du Dich? Wie reagieren andere Menschen auf Dich?
Tauche voll und ganz in Deine neue Wahrheit ein. So oft es geht. Du wirst erstaunt sein, wie schnell sich Dein Selbstbild verändert.