Wirklich
Schätzchen, wir müssen reden. Tacheles. Mal wieder.
Genauer gesagt, schlage ich Dir heute quasi einen inneren Dialog vor. Du mit Dir.

Aber von vorne: Welche Situation in Deinem Leben versuchst Du schon seit längerem zu verändern? Wonach sehnst Du Dich und hast es bis jetzt nicht gefunden, nicht erreicht?

Schreib‘ bitte jetzt eine Liste an Dingen, die Du in Deinem Leben gerne anders hättest.

Ok, fertig? Gut.
Die nächsten Schritte wirst Du leider ohne Deinen Verstand tun müssen.
Am besten setzt Du ihn ins Café nebenan, bestellst ihm einen Latte Caramel und holst ihn in ner halben Stunde wieder ab.

Folgende Fragen werden nur dann Klarheit bringen, wenn Du wirklich bereit bist, alle Antworten zuzulassen, die da kommen könnten. Keine Schönfärberei, kein Tarnen und Täuschen (Du musst es ja niemandem erzählen, es geht nur drum, dass Du Dich nicht länger selbst belügst).
Jetzt schnappst Du Dir jeden einzelnen Punkt Deiner Liste und fragst Dich selbst:

„Wahrheit, will ich das wirklich?“ und „Ist jetzt die Zeit dafür?“

Notiere Dir zu jedem Punkt kurz, was Du wahrnimmst (ja, nein, vielleicht, weiß nicht etc.)

Erstaunt über das Ergebnis?
Naja, zumindest weisst Du jetzt, warum Du die Dinge noch nicht hast, die Du vermeintlich unbedingt haben wolltest.

Bei allen Punkten, wo Du kein klares „Ja“ bekommen hast, gilt es, weitere Fragen zu stellen. Hier gibt es kein Patentrezept, aber hilfreich könnten beispielsweise folgende sein:

  • Was wäre der Preis, den ich dafür zahlen müsste?
  • Welchen Wert hat es, an XY (= der momentanen Situation) festzuhalten?
  • Ist es überhaupt mein Wunsch oder der von jemand anderem, den ich zu meinem gemacht habe?
  • Welche Ängste kommen hoch? Was erwarte ich, was passieren würde (z.B. dass ich dann alleine bin)? Und dann: Stimmt das wirklich?

Es geht ganz und gar nicht darum, ein „Ja“ zu erzwingen. Oftmals ist es sehr heilsam und erkenntnisreich, das „Nein“ zu entdecken und erstmal als solches wahrzunehmen.

Ziel ist rauszufinden, was Du wirklich willst und was Dir im Wege steht.

Bei den Punkten Deiner Liste, zu denen Du ein klares „Ja“ bekommen hast, frage Dich „Habe ich das schon mit aller Klarheit gewählt?“.
Sich etwas zu wünschen ist das eine, sich bewusst für etwas zu entscheiden, etwas ganz anderes.
Wenn Du also weisst, was Du willst und Du wirklich bereit bist, dafür zu gehen, dann setzt Dich auf Deinen Allerwertesten und treffe Deine Wahl. Für Dich. Ohne Hintertürchen. Jetzt.
Es ist eine Forderung an Dich selbst. Nicht an das Universum oder den lieben Gott, sondern an Dich. Du bist der-/diejenige, der/die wählt und kreiert. Niemand sonst wird es für Dich tun.
Anschließend kannst Du natürlich alle Moleküle dieses Universums um Unterstützung bitten.

Wie fühlt sich das an?
Hast Du mehr Klarheit gewonnen?
Lass es mich im Kommentarfeld wissen.

 

P.S.: Jetzt, wo Du gemerkt hast, was ohne Verstand alles möglich ist, möchtest Du ihm im Café nebenan vielleicht noch ein Stückchen Kuchen bestellen?! ;-)

 

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