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Am Freitag habe ich VIP Coaching Tag mit meiner neuen Mentorin und freue mich schon riesig darauf! Über ein Jahr lang war ich jetzt ohne Business-Coach und die Zeit war reif, mich wieder von einem Profi unterstützen zu lassen.
In diesem Artikel erkläre ich dir, woher ich wusste, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist und wie ich meine neue Mentorin ausgesucht habe.

Mentoren und Lehrer zu haben, gehört für mich inzwischen zum Leben wie das tägliche Zähneputzen.

Seit Jahren suche ich immer wieder die Begleitung durch Menschen, von denen ich lernen kann und die mich in meiner Entwicklung fördern – sowohl im Bezug auf mein persönliches Wachstum als auch in meinem Business.

Warum ich das tue?
Ganz einfach: ich habe es lang genug alleine versucht und dann gemerkt, welche enormen Unterschied es macht, mich von kompetenten und erfahrenen Menschen unterstützen zu lassen. Hürden und Hindernisse lassen sich mit der richtigen Begleitung viel leichter überwinden und ich finde viel schneller die Klarheit, nach der ich suche. Und es tut einfach gut, Ansprechpartner zu haben, denen man vertraut und die einem den Rücken stärken.

Woher ich weiß, wann die Zeit reif ist für eine neue Mentorin oder Ausbildung?

Inzwischen weiß ich das einfach. Die Idee „es wird mal wieder Zeit“ ploppt einfach auf und es fühlt sich stimmig an.

Aber ich möchte dir ein paar Punkte mitgeben, an denen du erkennst, dass jetzt ein guter Zeitpunkt wäre, dich begleiten zu lassen:

 

  • Du trittst in gewisser Weise auf der Stelle
    Es fühlt sich ein bißchen wie Stillstand an, auch etwas langweilig. Das muss nicht heißen, dass es dir schlecht geht oder du ein großes Problem hast. Im aktuellen Fall war es bei mir zum Beispiel so, dass sich mein Business auf einem gewissen Niveau eingependelt hatte, mit dem ich durchaus weiterleben hätte können ;-). Aber ich habe gespürt, dass es einfach noch sehr viele Möglichkeiten gibt, die ich aktuell nicht sehe und nutze. Übrigens geht mir das im privaten Bereich ähnlich, wenn ich kurz davor bin, mir Unterstützung zu suchen.

Missverständnis #1: Einen Coach braucht man nur, wenn es einem schlecht geht oder man ein großes Problem hat.
Falsch. Ich hole mir Unterstützung von außen, damit es noch besser, leichter, freudvoller geht als es eh schon ist ;-)

  • Dein letztes Coaching ist schon eine Weile her
    Wenn du schon mal mit einem Coach oder Lehrer zusammengearbeitet hast, dann bist du schon auf den Geschmack gekommen und weißt, wie wertvoll solch eine Zusammenarbeit sein kann. Oftmals ist es gut, anschließend wieder ein Stück alleine zu gehen. Und dann kommt irgendwann der Punkt, wo du merkst: „Na, aber jetzt ist’s mal wieder Zeit für einen ordentlichen Schub!“.
  • Du hast ein konkretes Ziel und nicht das Know-How dafür
    Etwas anderes ist es, wenn du etwas ganz Bestimmtes erreichen möchtest, wozu dir momentan das Wissen oder die Klarheit fehlt. Zum Beispiel, wenn du eine berufliche Neuorientierung anstrebst, ein neues Hobby lernen, ein Unternehmen gründen oder dein Geld sinnvoll anlegen willst. Dann ist es sinnvoll, mit jemandem zusammenzuarbeiten, der Expertise in genau diesem Bereicht besitzt und dich entweder gut berät oder dich ausbildet, damit du diese Fähigkeiten selbst erlangst.

Und dann kommt dir große Frage: Wer ist der oder die Richtige?

Heutzutage ist es kein Problem mehr, Coaches oder Mentoren zu finden. Es gibt sehr viele und über’s Internet wirst du auch schnell fündig. Aber dann geht es darum, tatsächlich zu entscheiden, mit wem du zusammenarbeiten möchtest. Und das ist manchmal gar nicht so einfach.

Hier kommen meine Tipps dazu:

 

  • Lerne die Person zuerst unverbindlich und möglichst kostenfrei kennen.
    Die meisten Coaches stellen inzwischen eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung, damit du sie erstmal ganz anonym beschnuppern kannst: Kostenlose Angebote, Social Media Plattformen, Videos, Webinare oder Teleclasses. Natürlich geht das auch offline: bei Vorträgen, Workshops oder auf Messen zum Beispiel.
    Dieses Kennenlernen ist sehr wichtig, denn so bekommst du einen guten Eindruck davon, wer die Person ist, was sie anbietet und was ihre Kernkompetenzen sind.
  • Nimm persönlich Kontakt auf
    Wenn deine ersten Eindrücke positiv sind und du in Erwägung ziehst, mit einer Person zusammenzuarbeiten, folgt der nächste Schritt: du möchtest mit deinem potentiellen Coach gezielt über deine Situation, deine Schwierigkeiten und deine Ziele sprechen. Oftmals hast du Gelegenheit zu einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch – und die solltest du unbedingt nutzen! Nimm dir Zeit, dich ein bißchen darauf vorzubereiten: Was sind deine dringlichsten Anliegen? Und was möchtest du erreichen?
  • Finde heraus, was dir in der Zusammenarbeit wichtig ist
    Für mich sind beispielsweise das fachliche Know-How (das weit über mein eigenes hinaus geht), das Funken auf einer gemeinsamen Wellenlänge sowie eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe die drei wichtigsten Faktoren bei der Auswahl. Wenn du jemand bist, der gerne nach klaren Konzepten vorgeht, sollte dein Coach so aufgestellt sein. Ist es dir am wichtigsten, dass die andere Person dich energetisch wahrnimmt und dir entsprechendes Feedback gibt, solltest du darauf achten. Jeder tickt anders (deshalb gibt es in Wirklichkeit auch keine Konkurrenz unter Coaches und Trainern ;-)), finde also die Person mit den meisten Übereinstimmungen.

Missverständnis #2: ein Kennenlerngespräch vereinbart man erst, wenn man schon Klarheit hat und weiß, dass man mit der Person zusammenarbeiten möchte.
Das höre ich oft – und es ist totaler Quatsch. Eine der Hauptaufgaben eines Coaches ist es, dir zu helfen, Klarheit zu finden! Also tauch‘ ruhig mit all deiner Unsicherheit und Verwirrung im Erstgespräch auf – darum geht es ja gerade ;-)

In meinem aktuellen Fall war es so, dass ich meine Mentorin schon seit 2 Jahren verfolge, ihren Newsletter abonniert habe, ihre Facebook Posts lese und ab und an ihre Webinare besucht habe. Bisher war sie mir zu „weit oben“. Sie coacht Unternehmen auf einem Level, zu dem ich mich vor zwei Jahren noch nicht zugehörig fühlte. Der Zeitpunkt ist also sehr entscheidend. Im Prinzip wusste ich schon vor unserem Kennenlerngespräch, dass sie jetzt die Richtige ist ;-).

Eines möchte ich dir zum Schluss noch mitgeben:

Sei offen für Neues!

Wenn du dich für eine Zusammenarbeit entscheidest, sei bereit, neue Vorgehens- und Betrachtungsweisen auszuprobieren. Denn hättest du in deinem bisherigen Werkzeug-Repertoire schon den Schlüssel gefunden, hättest du die Zusammenarbeit ja gar nicht erst begonnen. Lass dich also auf unbekanntes Terrain ein! ;-)

Go for it! Es lohnt sich.

Alles Liebe,
deine Carolin